Thailands Top-Ziele

Als im Juni 1959 amerikanische GIs in einer Bucht im östlichen Golf von Thailand ankerten, um sich eine Woche lang vom Trauma des Vietnamkrieges zu erholen, fanden sie ein Paradies auf Erden: endlose Sandstrände, verschlafene Fischerdörfer, und idyllische Bambushütten. Schnell sprach sich bei den US-Soldaten herum, dass ein zauberhaftes Fleckchen Erde mit dem luftigen Namen Pattaya existiere, was so viel bedeutet wie „Seebrise”.

Boomtown Pattaya

Gut 50 Jahre später ist die Zeit der Bambushütten und des einst kaum tausend Seelen zählenden Dorfes vorbei: Mittlerweile leben hier offiziell etwas über 100.000 Einwohner – inoffiziell wird die Zahl, je nach Saison, jedoch auf bis zu 800.000 Menschen geschätzt.

Dieser Zuwachs liegt zum einen in der Entwicklung der Stadt zur Touristenmetropole. Pattayas tropische Umgebung bietet mittlerweile alles, was unvergesslichen Urlaub verspricht. Perfekt auf die Bedürfnisse internationaler Besucher ausgerichtet, findet man hier von einer großen Bandbreite an Hotels, über unzählige Restaurants und Nightlife-Angebote, bis hin zum perfekten Strand-Urlaub alles, was das Touristen-Herz begehrt.

So bringt der Pauschaltourismus mittlerweile jedes Jahr rund vier Millionen Urlauber nach Pattaya.

Bangkok beliebteste Wochenend-Destination

Zusätzlich kommt Pattaya als Destination für Kurz-Urlauber aus dem nahen Bangkok eine große Bedeutung in der Region zu. An Wochenenden und vor Feiertagen ist das Verkehrsaufkommen teilweise enorm, und die sonst so kurzen eineinhalb Auto-Stunden von Bangkok werden teilweise zur Geduldsprobe.

Belohnt werden die Stadtflüchtigen – Thais wie Expats – mit der schnellsten Möglichkeit, den Moloch Bangkok einmal für kurze Zeit hinter sich zu lassen, und eine Prise Seeluft zu schnuppern.

Hauptstadt im Eastern Seabord

Gleichzeitig stellt Pattaya aber auch das Zentrum des sogenannten „Eastern Seabords“ dar. Hierbei handelt es sich um die neben Bangkok wirtschaftsstärkste Region im Königreich. Zahllose Unternehmen, Fabriken und Industrie haben sich in diesem Wirtschaftsraum angesiedelt und Pattaya ist nicht weit. So ist über die Jahre die Stadt überdies zu einem pulsierenden Zentrum gewachsen, die auch neben dem Tourismus große wirtschaftliche Bedeutung besitzt.


Diese Dualität und ihre Gegensätze machen für viele die große Anziehungskraft Pattayas aus.

Wenn Sie gern mehr erfahren möchten, dann schauen Sie sich gern in den folgenden Kategorien um: Themen, Lifestyle, Sport, Kultur, TOP5, Ratgeber und vergessen Sie insbesondere unseren Pattaya City-Guide nicht.

Pattaya – Badeort, Geschichte, Touristenmagnet

Die thailändische Stadt Pattaya ist in vielerlei Hinsicht eines der am stärksten polarisierenden Orte im ganzen thailändischen Königreich. Gerade für die internationalen Besucher der Stadt hält Pattaya so manchen Reiz bereit. Vom einst verschlafenen kleinen Fischerdorf ist längst nichts mehr zu sehen, gerade für Langzeit-Urlauber und Expats ist Sie in den vergangenen Jahrzehnten stets interessanter geworden. Die Nähe zu Bangkok, die Hauptstadt Thailands, die gerade einmal zwei Stunden entfernt liegt, zählt ebenso zu den Gründen des touristischen Aufschwungs, wie auch die mehreren Milliarden Baht die in den vergangenen Jahren für die touristische Infrastruktur investiert wurden. Dies macht sich auch bei den stetig wachsenden Einwohnerzahlen bemerkbar. Pattaya gehört mittlerweile zu den 20 größten Städten des Landes.

Bambushütten auf Stelzen.

Bis Anfang der 1950er war Pattaya weder berüchtigt für seine Partynächte, noch galt es als Domizil für Erholung und Ruhe. Im Gegenteil, heutige Schätzungen sprechen von wenigen Dutzend Familien, die die Südküste entlang Pattayas in ihren Fischerhütten auf Stelzen lebten. Der Zweck dieser Bauart war es die Hütten vor den Gezeiten zu schützen. Teilweise waren diese Fischerhütten einige Meter hoch, sodass nur in den seltensten Fällen die Einwohner von einer Welle überrascht wurden. Dennoch waren die Einheimischen über das, was sie da 1959 auf sich zukommen sahen, verwundert.

Ruhe und Erholung

Die Abkürzung R & R – Rest & Recreation – steht im US-amerikanischen Slang für Ruhe & Erholung. R & R diente den hart kämpfenden Gis (o. Soldaten) zur Vorbereitung und Erholung auf die kommende Einsätze. Diese Areale hierfür waren häufig in der Nähe der US-Basen der Marine oder Army. Eine dieser zahlreichen Basisstationen der US-Marine befand sich im Golf von Thailand an der Küste Pattayas.

Die Amerikaner kommen

Die Amphoe Sattahip (Verwaltungs-Distrikt) oder auch Sattahip Beach genannt, ist Teil der Provinz Chonburi und war während des Vietnamkrieges Marinebasis. Auch die Royal Thai Navy befand sich schon damals vor Ort und nutzt den Hafen noch heute für Ihre Streitkräfte. Ein weiterer wichtiger Knotenpunkt war der US Air Force Stützpunkt U-Tapao. Zu dieser Zeit war Pattaya noch ein kleines unbekanntes Fischerdorf ohne größere touristische Belange.

Ende der 50er Jahre entdeckten die ersten Soldaten während ihrer R & R Urlaube die unberührten Landstriche an der Küste Nord-Thailands. Die Einwohner von Pattaya, eine Handvoll Fischer, die seit jeher ihre Wurzeln in der Bucht hatten, staunten nicht schlecht als die Gis ihre Zelte in ihrer Heimat aufschlugen. Das saubere Wasser und die schier endlosen Strände waren genau das, was sie gesucht hatten. Innerhalb kürzester Zeit sprach sich herum, dass man sich in Pattaya von den schockierenden Szenen des Vietnamkrieges erholen könnte.

Das Ende der ruhigen Seebriese

Nach dem Eintreffen der GIs in Pattaya im Jahr 1959 wuchs der Region und touristische Infrastruktur in Windeseile. Hotels und kleine Bungalows entstanden, Straßen wurden ausgebaut, an jeder Ecke schossen Imbissbuden und Restaurants aus dem Boden und ganz nebenbei entwickelte sich ein umfangreiches Angebot an Unterhaltungsmöglichkeiten. Es dauerte nicht lange, bis die Entwicklung der aufstrebenden Provinzstadt Pattaya in aller Munde war. Der Norden, insbesondere die Bewohner der Hauptstadt Bangkok, statteten dem kleinen Badeort gerade an Wochenenden gerne einen Besuch zur Erholung ab. Binnen weniger Jahre stieg die Bevölkerung um ein Vielfaches an. Obwohl die GIs sich Mitte der 70er Jahre aus Pattaya und Umgebung zurückzogen, ließ der Aufschwung nicht nach. 1978 wurde Pattaya offiziell zu einer Stadt mit eigenem Verwaltungsstatus.

In den Nachkriegsjahren wuchs die Stadt beinahe täglich. Immer mehr Menschen zog es in das „kleine“ Fischerdorf mit dem Namen Pattaya. Insbesondere die westlichen Touristen eroberten den Flecken Erde an der Küste Thailands.

Urlaub in Thailand – Pattaya, Ferienparadies des Westens

Mittlerweile hat sich Pattaya zu einem der Hot-Spots in Asien entwickelt. Nach Jahrzehnten der Belagerung durch die US-amerikanische Besatzung wurde das Pattaya-Konzept der Rest & Recreation Area beibehalten und ausgebaut. In Pattaya lässt sich finden, wonach die müde Seele sucht. Egal ob Wellness, gutes Essen, Sport oder ein ausgelassenes Nachtleben. Das Überangebot an Attraktionen ist schier unübersichtlich.

Entlang der 15 Kilometer langen Küste tummeln sich Shopping-Malls. Eines der beliebtesten ist vermutlich der Ableger des berühmten Mahboonkrong (MBK) aus Bangkok. Natürlich existieren neben den zahlreichen Shopping-Malls Hunderte kleine Einkaufsläden mit einer mal mehr, mal weniger übersichtlichen Produktpalette.

In unmittelbarer Nähe zu Pattaya befinden sich zahlreichen Orte, die es zu entdecken gibt. Die Inselgruppen Koh Lan und Koh Phai gehören hierbei sicherlich zu den prächtigsten und eine wahre Oase der Erholung.

Auf den Spuren von Robinson Crusoe

Die Inselgruppe Koh Lan liegt in etwa 8 Kilometer von der Küste von Pattaya entfernt. Koh Lan ist mit seinem glasklaren Wasser, seinen idyllischen Stränden und kleinen Wäldern der perfekte Ausflugsort für Ruhe suchende. In unter einer Stunde ist man mit der Fähre am bekannten Ta Waen Beach. Entlang der Promenade tummeln sich die Ausflugsboote neben Fischerbooten und Jetskis. Besonders die beiden kleinen Nachbarinseln Koh Krok und Koh Sak sind beliebte Ziele der Besucher. Bei einer Tour durch das flache Gewässer können die Korallenriffe bei einem Tauchgang bewundert werden oder einfach an den kleinen Stränden entspannt werden.

Koh Phai liegt in etwa doppelt so weit von Pattaya entfernt wie Koh Lan. Anders als die Inselgruppe um Koh Lan ist Koh Phai mit seinen kleinen Nebeninseln völlig unbewohnt. Die Insel ist hügelig, ruhig, von steilen Klippen umrahmt und dicht mit Wäldern besetzt. Ein Paradies für Entdecker und bei einem Pattaya Urlaub sicherlich einen Besuch wert.

Für die Unternehmungslustigen Pattaya Urlauber

Natürlich ist Pattaya berühmt und berüchtigt für das Rotlicht Gewerbe. Jährlich treibt es mehrere Hunderttausende Touristen aus allen Teilen der Welt ausschließlich nach Pattaya, um sich ihren körperlichen Gelüsten hinzugeben. Aber Pattaya hat weitaus mehr zu bieten als nur das Vergnügen anderer Leute auf diese Weise zu befriedigen.

Pattaya bietet beispielsweise vielfältige kulinarische Erlebnisse. Neben dem allseits beliebten Thai Food gibt es nämlich beinahe alles zu probieren, was die internationale Küche bereithält und das gutbürgerlich oder im Fünf-Sterne-Restaurant. Für alle Golf interessierten Urlauber hält Pattaya ein gutes Dutzend Plätze bereit. Allesamt bestens gepflegt und mit einem erweiterten Sport- und Wellnessbereich ausgestattet.

Unweit der City existieren noch viele weitere Attraktionen, die Ihren nächsten Pattaya Urlaub bereichern könnten. Die Krokodil Farm beispielsweise, die kleine Rennstrecke im Süden von Pattaya oder dem Elefanten Dorf im Norden der Stadt. Egal wofür Sie sich entscheiden, einem spannenden, erholsamen und unvergesslichen Urlaub in Pattaya steht nichts im Wege.

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