Gesundheit in Thailand (Krankenhaus, Schwestern, Krankenzimmer)

Gesundheitsvorsorge für Thailand

Vor der Abreise sollten Sie - wie bei jeder anderen Fernreise auch - nicht versäumen, sich einen Moment Gedanken über die Gesundheitsvorsorge für Thailand zu machen.

Damit der Urlaub in Thailand nicht durch gesundheitliche Probleme getrübt wird, hat THAIZEIT Ihnen Hinweise zur Vorsorge und für den Fall eines Falles zusammengestellt:

Im Normalfall wird ein Urlaub in Thailand problemlos verlaufen, vor allem, wenn man sich an die üblichen Vorsichtsmaßnahmen hält und die empfohlenen Impfungen rechtzeitig durchführt. Sollten dennoch Beschwerden auftreten, ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen. Treten in den Monaten nach einem Thailand-Urlaub Gesundheitsprobleme auf, ist der Arzt unbedingt über den Aufenthalt im Land zu informieren. So kann er auf eventuelle Tropenkrankheiten schneller reagieren.

TIPP: Grundsätzlich sollten Sie beachten, sich für Ihre individuelle Gesundheitsvorsorge vor Reiseantritt von Ihrem Arzt beraten zu lassen.

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Westliches Niveau

Das Gesundheitswesen in Thailand ist auf absolut westlichem Niveau. Die beste medizinische Versorgung erhält man normalerweise in den großen privaten Krankenhäusern, die in der Regel über gut besetzte Notaufnahmen (Emergency Rooms)  für ambulante Patienten verfügen, die man rund um die Uhr aufsuchen kann. Die Ärzte dort sind üblicherweise Angestellte, und die Kosten einer Behandlung werden nach festen Regelsätzen kalkuliert.

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Arztrechnungen in Thailand

Grundsätzlich sind Arzt-Honorare in Thailand nicht reguliert und liegen ganz im Ermessen des Arztes oder des Krankenhauses, bei dem er angestellt ist. Nach einer Behandlung erhält man in den Kliniken sofort die verordnete Medizin und begleicht danach Honorar und Kosten. Die Kosten für eine Behandlung sind dabei deutlich geringer als in Deutschland.

In fast allen größeren Hotels in Bangkok, den größeren Orten und auf den Inseln kann man überdies rund um die Uhr einen Arzt kommen lassen.

TIPP: Schließen Sie unbedingt vor Abreise eine Versicherung mit Auslands-Krankenschutz und Rückhol-Versicherung ab.

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Preiswerte Medizin in Thailand

Apotheken führen alle gängigen Medikamente und verkaufen diese in der Regel ohne Rezept. Es ist bei vielen Reisenden sogar gängige Praxis, sich vor der Heimreise noch einmal mit regelmäßig benötigten Arzneien einzudecken, um so Geld zu sparen.  

TIPP: Nach aktuellen Untersuchungen sind ein Großteil der im Handel befindlichen Medikamente in Thailand Fälschungen. Brauchen Sie Medikamente, kaufen Sie diese in den Apotheken der großen Krankenhäuser oder bei einer der großen Drogerieketten (Boots, Watsons), deren Filialen Sie in praktisch allen Einkaufszentren finden. So stellen Sie sicher, dass Ihnen Originalpräparate verkauft werden.

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Impfvorschriften

Generell gibt es keine Impfvorschriften für Reisende, die direkt aus Deutschland nach Thailand kommen. Kommt ein Reisender allerdings aus Gelbfieber-Gebieten wie tropischen Regionen Afrikas oder Amerikas, so schreibt Thailand den Nachweis einer gültigen Gelbfieber-Impfung vor. Informationen zu Gelbfieber-Gebieten finden sich auf der Homepage der World Health Organisation.

Auch wenn die Einreise - außer bei der oben genannten Ausnahme - frei von Impfvorschriften ist, sind verschiedene Impfungen trotzdem in jedem Fall zu empfehlen.

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Empfohlene Impfungen

Das Auswärtige Amt empfiehlt speziell für die Thailand-Reise einen bestehenden Schutz vor: Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A. Bei Aufenthalten von mehr als vier Wochen sollte man sich auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis impfen lassen.

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Malaria

Zunächst die gute Nachricht: Als Malariafrei gelten viele Inseln und Großstädte wie Bangkok, Chanthaburi, Chiang Mai, Pattaya, Chiang Rai, Phuket und Ko Samui.
Zu den Risikogebieten gehören: Die Grenzgebiete im Nordwesten zu Myanmar (Tak) und im Südosten zu Kambodscha (Trat). Des weiteren besteht ein Risiko in den übrigen Gebieten, einschließlich der Touristengebiete im Goldenen Dreieck, Khao Sok National Park und auf einigen Inseln (z.B. Ko Chang und Ko Mak vor Trat).

TIPP: Vorbeugung durch Insektenschutz. Die gefährliche Malaria-Krankheit wird in Thailand durch die nachtaktiven Anopheles-Mücken übertragen. Guten Schutz bieten regelmäßig aufgetragene Insektensprays oder Cremes, die auch vor Ort zu kaufen sind. Nachts schützt ein Moskitonetz.

Eine prophylaktische Einnahme von Malaria-Medikamenten ist mittlerweile nicht mehr die Regel. Verbreitet ist die Mitnahme von Malariamitteln, die bei einem Ausbruch der Krankheit helfen. Jeder Urlauber, vor allem in den besonders gefährdeten Malaria-Regionen, sollte demnach ein für ihn geeignetes Malariamittel zur Hand haben.

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Weitere Risiken

Magen-Darminfektionen: Auf sorgfältige Hygiene bei Nahrungsmitteln und Trinkwasser achten. Vermeiden Sie rohe Speisen, trinken Sie ausschließlich Wasser aus Flaschen.

Geflügelgrippe: Kontakt mit lebendem oder totem Geflügel und Vögeln aller Art auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln meiden. Nur durchgegartes Geflügel und ausreichend gekochte Eier essen.

Dengue-Fieber: Wird im Gegensatz zur Malaria von tagesaktiven Mücken übertragen. Schützen Sie sich grundsätzlich vor Moskitostichen.

Bilharziose:  Landesweit im Süßwasser, v.a. in Phitsanulok, Phichit, Surat Thani. Kontakt mit Süßgewässern (Flüsse, Seen, Bäche) meiden.

HIV / AIDS: Übertragung durch Blutkontakt ( auch Piercing, Tätowierung o.ä.) und Geschlechtsverkehr. Verwendung von Kondomen, sowie sterilen Spritzen und Nadeln.

Schädigungen durch Sonne: Die Sonne scheint in Thailand teilweise sehr intensiv. Sonnenschutz!


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Krankenhäuser in Bangkok

Bangkok General Hospital
2 Soi Soonvijai 7, New Phetburi Rd.
Bangkok 10320
Tel.: 02-310-3000
Notaufnahme: 02-310-3101

Bangkok Nursing Home Hospital (BNH)
9 Convent Road, Silom Bangrak
Bangkok 10500
Tel.: 02-686-2700
Notaufnahme: 02-632-1000

Bumrungrad Hospital
33 Sukhumvit Soi 3, Soi Nana Nua
Klong Toey
Bangkok 10110
Tel.: 02-667-1000
Notaufnahme: 02-667-1175

Samitivej Hospital
133 Sukhumvit 49, Klongtan Nua, Khet Wattana
Bangkok 10110
Tel.: 02-711 8000
Notaufnahme: 02-712-7007

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Deutscher Arzt in Bangkok

Speziell Orthopädie, Osteopathie, Chirotherapie, Sportmedizin, Anti-Aging

Prof. Dr. med. Werner Kurotschka
Mae-Fah-Luang-Krankenhaus
38/11-13 Asoke Place Building
Asoke Road, Klongtoey, Wattana
Bangkok 10110
Tel. +66 (0) 2644 2296

Link zum Artikel

Tropenmedizinische Institutionen (D)

Institut für Tropenmedizin - Berlin
Spandauer Damm 130   14050 Berlin
Telefon: +49 (30) 30 11 66   Telefax: +49 (30) 30 11 68 88
www.charite.de/tropenmedizin/

Tropen Institut Dresden - Städtisches Klinikum Dresden-Friedrichstadt
Friedrichstr. 41    01067 Dresden
Telefon: +49 (351) 480 - 3801
www.khdf.de/khdf/kliniken/tropen/

Tropenmedizinische Ambulanz der Uniklinik Düsseldorf
Moorenstr. 5    40225 Düsseldorf
Telefon: +49 (211) 811 70 31,     Telefax: +49 (211) 811 87 52
www.uniklinik-duesseldorf.de

Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg
Bernhard-Nocht-Straße 74    20359 Hamburg
Telefon: +49 (40) 42 81 80    Telefax: +49 (40) 42 81 84 00
www.bni.uni-hamburg.de

Universitätsklinikum Leipzig Zentrum für Innere Medizin,
Med. Klinik IV - Fachbereich Infektions- und Tropenmedizin
Philipp-Rosenthal-Str. 27   04103 Leipzig
Telefon: +49 (341) 97 24 971     Telefax: +49 (341) 97 24 979
www.uni-leipzig.de/~in4/LINKS/infektio.htm

Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin der Universität München
Leopoldstraße 5    80802 München
Telefon: +49 (89) 21 80 - 135 00     Telefax: +49 (89) 33 61 12
www.tropinst.med.uni-muenchen.de

Tropenmedizin und Immunschwächeerkrankungen am Krankenhaus München-Schwabing
Kölner Platz 1    80804 München
Telefon: +49 (89) 30 68 - 26 01    Telefax: +49 (89) 30 68 - 39 10
www.kms.mhn.de/1440.html

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