UNESCO-Welterbe in Südostasien (I): Borobudur

In einer Serie stellt thaizeit.de Orte in Südostasien vor, die zum Welterbe der UNESCO zählen. Teil I: Die Buddhistische Tempelanlagen von Borobudur auf Java, Indonesien.

Von: thaizeit

In Indonesien, dem Land mir der größten Anteil an Muslimen, steht das größte buddhistische Bauwerk der Welt: Borobudur.

Die pyramidenförmige Tempelanlage befindet sich auf der Insel Java, in der Nähe der Stadt Yogyakarta. Sie steht seit 1991 auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe.

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  • Der Grundriss des Tempels ist quadratisch du misst an jeder Seite 123 Meter. Er ist neun Stockwerke hoch und an seinen Wänden erzählen Reliefs vom Leben Buddhas

  • Die Anlage entstand im 8. und 9. Jahrhundert und war mehr als ein Jahrhundert lang das religiöse Zentrum Javas

  • Nachdem große Teile der Bevölkerung im 10. Jahrhundert die Umgebung verlassen hatten – die hohe Dichte an aktiven Vulkanen dürfte dabei eine wesentliche Rolle gespielt haben – fiel Borobudur in einen fast tausendjährigen Dornröschenschlaf

  • Die Restaurierungsarbeiten sind erst seit etwa 30 Jahren abgeschlossen

  • Auf dem gesamten Tempelkomplex befanden sich ursprünglich rund 500 Buddhastatuen. Etwa 300 davon sind heute zum Teil zerstört, die meisten wurden enthauptet. 43 wurden komplett abgetragen

  • In der Umgebung von Borobudur liegen die Vulkane Merapi, Merbabu, Sumbing und Sindoro. Nach dem schweren Ausbruch des Merapi im Jahr 2010 war die Tempelanlage mit Asche bedeckt

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