Grand Palace Betrug!

"Palast-Falle" bald vorbei?

Immer wieder berichten wir auf Thaizeit.de über die kleinen Betrügereien, die einem überall auf der Welt - aber auch in Thailand - passieren können. Mehrfach hat die Polizei "aufgeräumt", doch sollten Sie sich weiterhin vor "Scammern" in Acht nehmen - vor allem rund um den Königspalast.

Sie kennen sicher unseren Bericht, liebe Leser: "Vorsicht Falle". Dort erklären wir unter anderem die "Edelstein-Falle", die "Wechselgeld-Falle", die "Taxi-Falle" und viele mehr, und sagen, wie man diese Abzocke vermeiden kann. Hier geht's zum ausführlichen Bericht: "Die 10 größten Scams".

Unsere Nummer 1 ist nach wie vor die "Königspalast-Falle", doch vielleicht können wir diesen "Scam" in Kürze aus unserer Liste entfernen.  Bereits vor einem Jahr, am 23. Mai 2015, hatte die Touristenpolizei einen rigorosen "Clean-up" vor dem Grand Palace durchgeführt. "Cops" waren zuvor in Zivil im verdeckten Einsatz unterwegs und ertappten die Betrüger auf "frischer Tat". Daraufhin wurden 22 thailändische Tuk-Tuk-Fahrer und ihre Komplizen an Ort und Stelle verhaftet, die nachweislich Touristen mit falschen Angaben betrogen hatten.  Ein ähnlicher "Clean-up" erfolgte im Februar diesen Jahres.

Aktuelles Update

Das Thaizeit-Team war Anfang Juni 2016 vor dem Palast unterwegs, denn wir wollten Freunden die 10 wichtigsten Highlights der Anlage zeigen, und uns über die derzeitige Lage informieren. Wir wurden von keinem "Scammer" angesprochen. "Es ist auch viel besser geworden", erklärt uns eine Einheimische, die gegenüber des Palastes Souvenirs verkauft. "Doch ganz vorbei ist es nicht. Hoffentlich kommt die Polizei bald wieder, dann geht es den anderen Schwindlern auch bald an den Kragen!"

Also liebe Leser, passen Sie weiterhin gut auf!

So tappen Urlauber in die "Palast"-Falle...

Ein vermeintlicher Wärter in Uniform sagt, der "Wat Phra Kaeo" würde renoviert und kann nicht besichtigt werden. Oder der "Grand Palace" sei aus irgendwelchen Gründen geschlossen. 

Das ist nur in den seltensten Fällen der Fall, z.B. bei einem königlichen Event - wie gerade erst am 9. Juni 2016, als ganz Thailand ihren König feierte! Siehe hierzu unseren Bericht: King Bhumibol - 70 Jahre auf dem Thron!

Aber eine solche wichtige Veranstaltung findet nur selten statt, und wenn, dann wissen auch Besucher über ein königliches Event Bescheid. Deshalb: Aussagen über eine Schließung ignorieren und direkt zum Haupteingang gehen! 

Sonst fährt sie der Tuk Tuk-Thai ins Nirgendwo und Sie landen in irgendeinem Edelstein-Shop, einer Schneiderei oder in einem Seafood-Lokal, das naive Besucher mit exorbitanten Rechnungen über den Tisch zieht.

Hier berichtete Thaizeit ausführlich über diesen Betrug...

"Belohnung" für Betrüger

Etwa 30 % Provision erhalten die "Scammer" von diesen dubiosen Shops und Lokalen - das ist viel für einen Thai, der ein niedriges Einkommen hat.

"Doch das Image des Landes wird dadurch extrem geschädigt, denn die sozialen Netzwerke in der ganzen Welt sind ja schon voll von negativen Kommentaren über speziell diesen Betrug", sagt Apichai Thi-amart von der "Tourist Police" in Bangkok.

Deshalb bittet er auch unsere Thaizeit-Leser: Melden Sie jede Betrügerei an die Touristenpolizei. Damit helfen Sie sich selbst und anderen Touristen. 

Lesen Sie auch diesen interessanten Bericht zum Thema:

>>> "Vorsicht Falle: Die 10 größten Scams"  

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