Bildergalerie Khao Lak Inseln:

Für & Wider: Similan Islands

Keine Region hat so viele spektakuläre Inseln zu bieten, wie die Andamanensee. Lange Zeit gehörten die "Similans" vor der Küste Khao Laks zur schönsten Destination für Schnorchler. Das hat sich leider geändert. Thaizeit sagt, was Trauriges geschehen ist, warum sich eine Bootstour trotzdem lohnt und welche neue Regeln gelten, um den Massentourismus einzudämmen.

UPDATE, 1. NOVEMBER 2018

Die Monsunzeit in der Andamanensee ist offiziell vorbei und die Bootsausflüge zu Khao Laks vorgelagerten Inseln haben wieder begonnen. Allerdings ist es anders als früher, denn neue Regeln sind für die kommende Hochsaison in Kraft getreten, um auch hier - vor allem auf den Similan Inseln - den Schaden durch Touristenmassen einzudämmen.

Ganz nach dem Vorbild von Maya Bay auf Phi Phi Island, die auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde, um sich von der Besucher-"Invasion" der letzten Jahre zu erholen. Hier geht's zum ausführlichen Bericht!

Neue Ticket-Regeln sorgen für Chaos

Mitte Oktober 2018 wurde allen Bootsunternehmen von der "Nationalpark-, Wildtier- und Pflanzenschutzbehörde" (DNP) befohlen, ein neues Ticketsystem anzuwenden, das die Besucherzahlen auf Similan Island zukünftig reguliert. Ab sofort dürfen nicht mehr als 3.325 Personen pro Tag die beliebte Insel betreten!

Um dies zu gewährleisten, müssen Besucher nunmehr Tickets kaufen, wenn sie die Inseln besuchen wollen. Und die Touranbieter haben dafür Sorge zu tragen, dass die Anzahl der Touristen das vorgegebene Limit nicht übersteigt. Ansonsten müssen sie mit empfindlichen Geldbussen rechnen.

Allerdings sorgte diese neue Ticket-System kurz nach Einführung in der letzten Woche für Verwirrung, Chaos und Verärgerung, weil - laut der Tageszeitung Bangkok Post - "viele den Vorgang nicht verstehen oder die entsprechenden Dokumente nicht vorweisen können"! Dazu gehört - neben der Bezahlung des Ausfluges un der Tickets - neuerdings:

  • Gäste müssen eine Kopie ihres Reisepasses abgeben
  • Ein Anmeldedokument mit persönlichen Angaben muss ausgefüllt werden

Bislang ist dies noch ein Pilotprojekt. Sollte sich dieses bewähren, soll das Ticketsystem auf weitere Inseln und Meeresnationalparks ausgeweitet werden.

Umweltschutz geht vor!

Mitarbeiter der Behörde haben unterdessen zugesagt, den Tourveranstaltern behilflich zu sein, um die neue Regelung zu verstehen und sich entsprechend einzuarbeiten. Jede Änderung macht Mühe, doch bald schon, so hofft die DNP, ist der Ablauf reine Routine

"Umweltschutz geht vor"! Da sind sich nach den ersten Erfolgen von Koh Tachai und in der Maya Bay, alle Verantwortlichen  einig.

Was Sie auf den "Similan Islands" erwartet

Rund 65 Kilometer vor Khao Lak erheben sich atemberaubende Granitformationen majestätisch aus der "Andaman Sea" und bilden 9 Inseln mit traumhaft klarem, tiefblauem Wasser und reinweißen Sandstränden.

Dieses Bild hat die Similans in den letzten 15 Jahren berühmt, und zum beliebtesten Ausflugsziel unweit der Urlaubsinsel Phuket gemacht.

Leider haben diese wunderschönen Inseln - wo der Originaleindruck bis zum heutigen Tage die Postkartenbilder noch bei weitem übertrifft - seit einigen Jahren mit einer Reihe von Problemen zu kämpfen. Dies wollen wir nicht verschweigen! Mitte der Neunziger Jahre ereignete sich das erste wissenschaftlich bezeugte Korallensterben in dieser Region.

Natürlich müssen wir auch den verheerenden Tsunami von 2004 erwähnen. Dieser zerstörte zwar große Teile von Khao Lak und verursachte eine Katastrophe, doch auf den "Similans Islands" richtete die Mega-Welle keineswegs so viel Schaden an, wie allgemein vermutet.

Die Schönheit der Inseln blieb - zumindest oberflächlich gesehen - erhalten. Siehe Bildergalerie!

Natürlich wurden einige große Korallenstöcke zerbrochen, doch die Absedimentierung von Sand auf den Riffen hielt sich in Grenzen (der schlimmste Fall für die Korallen!). Dies fand die Universität Bremen in Zusammenarbeit mit der Universität Phuket in den Folgejahren heraus. 

Drama 1: Korallenbleiche

Den grössten Einzelschaden nahmen die Korallen im Sommer 2010, als der Warmwasser-Rückstoß von El Nino im selben Frühjahr die Korallen monatelang unter extremen Stress setzte, was zum Absterben von 80-95% aller Korallenstöcke auf den Similans in den flachen Buchten führte.

Seit 2012 sehen lokale Veranstalter allerdings ein rapides Neu-Wachstum von Korallen in einer Geschwindigkeit, die selbst Experten überrascht – dies aber vor allem in Tiefen unterhalb von fünf Metern.

 "Somit sind die Similans leider nicht mehr das Schnorchelparadies, welches sie einmal waren", erklärt uns Niko Aigner - der deutsche Manager von "Similan Charter & Tour". "Da gibt es viel Schöneres zu entdecken!"

In der Tat, ist das so. Mit diesem Tour-Anbieter erlebten wir den exklusiven Tagesausflug zum Koh Kam-Archipel - märchenhaft, und NICHT zu toppen!) sowie zu den etwas entfernter gelegenen Surin Islands, wo das Schnorcheln noch Spaß macht und wir mit gigantischen Meeresschildkröten um die Wette schwammen!

Drama 2: Massentourismus

Trotz allem hat die Berühmtheit dieser Inseln in den letzten Jahren nicht abgenommen und daher wurden die Similan Islands jedes Jahr stärker von Tagesbesuchern - insbesondere von Chinesen und Russen - frequentiert. 

Die gute Nachricht... siehe oben unser "Update"!

Melden Sie sich also frühzeitig an, wenn Sie zu den Similan Inseln fahren wollen, denn ab dieser Saison werden Sie aufgrund der limitierten Anzahl von Besuchern wieder das Inselparadies entdecken, das unsere Bildergalerie verspricht. 

Dann finden sich sowohl auf den Stränden als auch auf den Aussichtspunkten maximal eine Handvoll Besucher.

Keine Übernachtung mehr möglich!

Auch das ist neu! 

Der Aufenthalt auf den Inseln selbst ist seit Mitte 2018 Mitte NICHT MEHR in Zelten und Hütten möglich, deshalb macht zum Beispiel die Übernachtung auf einem Boot Sinn - auf einem sogenannten „Liveaboard“. 

Diese sind für Taucher und Schnorchler ausgelegte kleine Kreuzfahrtschiffe mit Kabinen für maximal 20 Gäste. Die Boote weichen Tagsüber den Touristenmassen aus und gehen an Orte, die die Tagesäste niemals zu Gesicht bekommen. Denn dort gibt es Personal und Mahlzeiten an Bord, und es gibt keine Mücken.

UNSER FAZIT: Nehmen Sie - wenn Sie einen Tagesausflug planen - die neue Regelung in Kauf (...eine Passkopie sollte man ohnehin immer dabei haben und die Anmeldung mit persönlichen Daten ist kein Akt, wenn man nichts zu verbergen hat...!). Obwohl die Riffe durch die Ereignisse der letzten Jahre viel von der ursprünglichen Diversität verloren haben, sind sie an optischen Reizen nicht zu überbieten.

Wir finden, man sollte die Similan Islands mit ihren pittoresken Steinformationen, dem glasklaren Wasser mit seiner wunderbaren azurblauen Farbe und den Puderzuckerstränden zumindest einmal erlebt haben! 

>>> Hier geht's zu unserer Bildergalerie: "Similan Islands"

Von: Nathalie Gütermann/Niko Aigner; Fotos: N. Gütermann

Info

  •  Bootstouren mit Übernachtung

 

Für eine kompetente deutsche Beratung betrf. Ablauf, dem neuen Ticketsystem und welche Bootstour für sie in Frage kommt, wenden Sie sich am besten an das Team von KhaoLak Guide, dort hat man jahrelange Erfahrung mit allen lokalen Anbietern und deren unterschiedlich Leistungen. Bei Anfrage stellt ihnen KhaoLak Guide auch einen erfahrenen deutschsprachigen Tauchführer für ihre Bootssafari zur Verfügung.  

Web: khaolakguide.de/thailand-tauchsafari 

 

  • Tagestouren: 3 Inseln mit Schnorchel-Stopp

 

Zum Beispiel mit Similan Charter & Tours in Khao Lak!

13, Moo 3 Phetkasem Road
Khao Lak, Phang Nga
82190 Thailand

Anfragen werden auch in Deutsch entgegen genommen. Füllen Sie hierzu das Kontaktformular auf der Webseite aus, oder rufen Sie die Deutsche Hotline an: +66 (0) 61 431 6270. Ansprrechpartner: Niko Aigner

Web: similanstour.com/de

 

 

  • Was gibt's für Schnorchler zu sehen: 

 

Karett-Schildkröten,  Grüne Suppenschildkröten, Riesenmuränen und viele bunte Riffische (Papageienfische, blaugepunktete Korallenbarsche, Annemonenfische wie der berühmte Nemo-Clownfisch)

Die Inselgruppe der Similans liegt ca 60 Km vor Khao Lak auf dem offenen Meer. Neun Inseln aus Granitblöcken bilden eine Inselkette, die sich exakt von Nord nach Süd erstreckt. 1982 wurden die Inseln in den Status eines Nationalparks erhoben. 

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