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Komm ins Lanna Königreich:

Komm nach Chiang Saen!

Der thailändische TV-Star Amorn Surangkanjanajai, früher bekannt als Gung aus der Lindenstraße, schreibt über den Norden Thailands.

Die kleine historische Stadt im idyllischen Norden Thailands namens Chiang Saen gehört zu der Provinz Chiang Rai. Chiang Saen liegt am Ufer des Mekong Flusses, der natürlichen Grenze zu Laos und Thailand. Chiang Saen ist auch bekannt als das Tor zum berühmten „Goldenen Dreieck“ – dort treffen die Grenze von Thailand, Laos und Mymmar aufeinander.

Um die Lannakultur näher zu spüren, muss man sich nur einlassen auf die kleine Stadt Chiang Saen mit ihrer ruhmreichen Vergangenheit und ihrer Palette an historischen Reliquien. Hier ist Geschichte lebendig, die sich zurück bis ins zehnte Jahrhundert nachverfolgen lässt. Im National Museum von Chiang Saen kann man archäologische Funde wie Tontöpfe und Buddhafiguren im Chiang-Saen-Stil bewundern. Außerhalb des Museums befinden sich viele interessante Tempelanlagen, z. B. Wat Chedi Luang, Wat Pa Sak und „der Tempel im Teakholzwald” – vermutlich existierte vor 600 Jahre in dieser Gegend ein Teakholzwald. Außer den vielen Wats und Chedis lassen sich auch archäologische Grabstätten besichtigen.

Im Jahre 1261 wanderten die Thais aus Sipsongpanna, einem entlegenen Ort in der südchinesischen Provinz Yunnan, nach Süden, und gründeten Chiang Saen als erste Stadt des Lanna Königreichs unter der Herrschaft von König Maengrai.

Chiang Saen war eine Hafenstadt am Mae Khong, die ihrer Zeit eine zentrale Rolle für das Lanna Königreich einnahm. Durch den ständigen Kontakt mit der Yunan Provinz und den Ländern Laos und Myanmar konnte sich ein bis heute anhaltender, guter Handel etablieren. Tagtäglich fahren Schiffe, beladen mit unterschiedlichen Produkten, in den Hafen von Chiang Saen ein. Besondere Büffel, die aus China importiert werden, bestimmen einen Großteil des Geschäfts.

Wenn man diese kleine Stadt betrachtet, kann man anhand der archäologischen Funde erkennen, dass der Aufbau von Chiang Saen von der Stadtmauer bis zum Hafen und dem Chiang Saen See sehr gut durchdacht war. Noch heute profitiert die Stadt der soliden Infrastruktur. Gasthäuser und (Luxus-) Hotels sind in hoher Anzahl vorhanden.

Von: Amorn Surangkanjanajai

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