Magische Maya Bay:

"Vorher & Nachher" Impressionen!

AKTUELLER HINWEIS: "THE BEACH" BLEIBT AUF UNBESTIMMTE ZEIT GESCHLOSSEN! Und jetzt wurden - sehr zur Freude der Nationalpark-Behörde - zahlreiche Haie in der Maya Bucht gesichtet. "Das Leben unter Wasser beginnt endlich wieder"!

Krabi / Phi Phi Island

Wenn die weltberühmte Strand-Beauty "Maya" sprechen könnte, deren Körper über Jahre geschundenen wurde, dann würde sie wohl "Danke" sagen. Dafür, dass man sie endlich mal in Ruhe lässt, so dass sie nach Jahrzehnten wieder ihre wahre Schönheit entfalten, und Flora & Fauna in ihrer Umgebung wieder erblühen kann.

UPDATE, 19. Oktober 2018

Dutzende von Schwarzspitzen-Riffhaie wurden gestern Morgen in den berühmten Gewässern der Maya Bucht gesichtet - 4 Monate nachdem das einst beliebte Reiseziel auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde. Dies mit dem Ziel, die vom Tourismus verursachten Umweltschäden und Riffe wiederherzustellen.

Letzte Nacht hat das Ministerium für Nationalparks, Wildtier- und Pflanzenschutz (DNP) ein Video veröffentlicht, das mindestens zwanzig Haie zeigt, die in unmittelbarer Nähe des Maya Strandes schwammen und nach Nahrung suchten. "Dies zeigt bereits erste positive Ergebnisse für unsere Restaurierungsbemühungen", frohlockte das Department.

Dies sei ein sehr gutes Zeichen für die Erholung des Ökosystems. "Die Komplett-Schließung war richtig und sinnvoll", sagte der Leiter der DNP. "Hoffentlich tummeln sich in der Maya Bay in absehbarer Zeit keine Touristenhorden über Wasser mehr, sondern dieser Platz soll wieder voll von Leben unter Wasser sein"!


Facebook: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation


UPDATE, 5. Oktober 2018

Anders als noch vor 1 Monat angekündigt, wird die weltberühmte Maya Bay auf der thailändischen Insel Ko Phi Phi nach 5 Monaten Schließung NICHT am 1. November wieder eröffnet (Thaizeit berichtete!). Vielmehr bleibt sie nun bis auf Weiteres für den Tourismus komplett gesperrt. Keine Boote dürfen ankern und niemand die Bucht betreten.

Thailands Behörden verlängerten das seit Juni geltende Besuchsverbot ganz aktuell auf unbestimmte Zeit. Denn 77 Prozent der Korallenriffe sind laut Universitätsstudien schwer beschädigt. "4 oder 5 Monate Sperrung sind nicht genug", erklärte Nationalparkdirektor Songtham Sukswang gegenüber der Presse.

"Wir benötigen mindestens ein Jahr oder sogar bis zu zwei Jahre oder vielleicht noch mehr, damit sich die Umwelt erholt - dies umfasst Korallenriffe, Mangrovenwälder und den Strand."

Thaizeit findet das gut so. Denn so sah es einmal vor langer Zeit in der Maya Bucht aus!

Diese Fotos sprechen Bände!

Smaragdgrünes Wasser, glitzernder Sand und kein einziger Tourist in Sichtweite! 

Sie hätten die "Maya Bay" wahrscheinlich gar nicht erkannt, wäre da nicht die einzigartige Felsformation der Bucht... oder?

 

So jedenfalls ist der aktuelle IST-ZUSTAND!

Ein Unterschied wie "Tag und Nacht", wie "Sonne und Mond", wie "Freude und Ärger". Das Wort "Ärger" ist allerdings eine Verharmlosung für das, was in dieser Bucht geschehen ist, so die Aussage des bekannten thailändischen Meeresbiologen Thon Thamrongnawasawat.

"Eine Katastrophe" ist wohl eher die Umschreibung angesichts der Fotos, die er im Juli 2016 auf Facebook einstellte.

Sie zeigen Hunderte von chinesischen und europäischen Touristen, die sich dicht gedrängt auf dem ehemals unberührtem Traumstrand tummeln (siehe Bilder weiter unten!), der durch die Hollywoodverfilmung "The Beach" (1999) weltberühmt wurde.   

 

Fazit rund 15 Jahre danach: die paradiesische Kulisse ist dahin; täglich herrscht Chaos und Entsetzen an genau diesem Ort. "Touristenmassen und die Anker der Longtailboote töten die Korallenriffe. Die Meeresflora- und Fauna ist schon zerstört, und der Strand ein Häufchen Elend - ich weine...", so der geschockte Khun Thon.  

In der Tat wurden täglich rund 5000 Touristen an dieses winzige Fleckchen Erde gekarrt. Eine veritable "Strand-Invasion" wurde dadurch in Gang gesetzt. Thaizeit hatte deshalb in diesem Artikel dringend von einem Besuch abgeraten: "Vorsicht: Beach-Besetzung"... 

Natur pur: Zurück zu den Wurzeln 

Jetzt, seit der Schließung Anfang Juni 2018, ist die Maya Bay wieder ein Ort von "unbefleckter, natürlicher Schönheit", so wie ihn die Touristenbüros und Reiseveranstalter so gerne anpreisen. 

Ein wahrer Traum - diese Worte kommen einem in den Sinn, wenn man dieses Bild betrachtet. "Vorher und Nachher" Fotos von der ein und derselben Bucht auf Phi Phi Island. 

Zum Glück haben die Behörden endlich reagiert.  Natürlich ist das Königreich vom Tourismus abhängig. Von Thailands Bruttoinlandsprodukt beruhen 20 Prozent auf Einnahmen durch Urlauber. Und Maya Bay war eines der beliebtesten Ziele auf Koh Phi Phi. Doch ist es den Behörden jetzt wohl doch wichtiger, weitere Umweltschäden durch den Tourismus einzudämmen. Zwischen den Fotos oben und hier jedenfalls liegen Welten!

Der Meeresbiologe Thon Thamrongnawasawat, der gemeinsam mit der Regierung an der Restaurierung von Maya Bay arbeitet, zeigt sich seit der aktuellen Bekanntgabe vor wenigen Tagen überglücklich.

"Dies ist ein Bild, das die Thailänder seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen haben", schrieb er auf Facebook: Hier sehen Sie den 1. Tag, an dem Maya Bay keine Boote, Menschen und Chaos beherbergt", so sein Kommentar nach der Komplett-Sperrung am 1. Juni 2018. 

Es ist die erste Pause in 30 Jahren! 

Die Bucht benötigt dringend eine Chance, dass sich die beschädigten Korallenriffe erholen können. 

"Täglich hört man  in der Maya Bay nur noch die Geräusche von Wellen, Wind, Vögeln...

... und das Flüstern des Ozeans, der uns dankt!" (NG)

Info

Es ist seit 1. Juni 2018 strikt untersagt, die Maya Bucht zu betreten. Boote fahren sie nicht an. Park-Beamte achten streng darauf, dass das Verbot eingehalten wird. Die Sperrung der Maya Bay wurde Anfang  Oktober 2018 auf unbestimmte Zeit festgesetzt.

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