Nachwehen des Tropensturms:

Andamanensee betroffen!

Die Golf-Inseln sind der angekündigten Wetter-Katastrophe durch den Wirbelsturm "Pabuk" entgangen. Doch die Schlechtwetter-Front bleibt im Süden Thailands bestehen. Laut Wetteramt sollen die Ausläufer in Kürze auf Phuket und in der gesamten "Andaman Sea"-Region zu spüren sein.

5. Januar 2019

Wie bereits in unserem gestrigen Bericht "Zyklon-Alarm für Südthailand" ausführlich und mit regelmäßigen UPDATES zur Wetterlage beschrieben, wurden die beliebten Ferieninseln Koh Samui, Koh Phangan & Koh Tao weitgehend vom gefährlichen Tropensturm "Pabuk" verschont. Zunächst war die Angst groß, denn Thailand hatte sich auf verheerende Auswirkungen gefasst gemacht - aber auch entsprechend vorgesorgt. 

Evakuierungszentren wurden eingerichtet und Sicherheitsmaßnahmen durch Polizei, Militär und Sanitäter gewährleistet. Als weitere Vorsichtsmaßnahme wurde der Fähr- und Flugverkehr am Freitag, 4.1.2019, komplett eingestellt. Auch wenn dadurch rund 30.000 Touristen auf den Inseln fest sassen, so wurden keine Leben gefährdet. 

Trotz dieser "reisetechnischen Unannehmlichkeiten" und einem zeitweiligem Stromausfall erlebten die Bewohner nichts anderes als das übliche Szenario eines heftigen Monsuns mit Regen, gelegentlich starken Windböen und hohen Wellen. 

Flüge & Fähren wieder im Einsatz

Seit heute, 5. Januar 2019, fliegt Bangkok Airways wieder von und nach Koh Samui, und auch die Airports auf dem Festland (Surat Thani), auf Phuket und in Krabi arbeiten normal. Zusätzliche Maschinen wurden bereit gestellt. Auch der Fährbetrieb zwischen den Golfinseln wurde wieder aufgenommen.

Zum Glück also alles kein Drama, und wie man weiß scheint nach jedem Regen wieder die Sonne. Allerdings dauert dies leider noch eine Weile - zumindest in einigen Regionen. Hier sind unsere aktuellen Informationen zur Wetterlage...

Der Wind hat sich gedreht 

Nachdem "Pabuk" sich im Golf von Thailand am Ende doch recht milde verhielt und geradewegs an den Urlaubsinseln vorbei geblasen ist, traf der Sturm allerdings die Küstenregionen hart - vor allem Nakhon Si Thammarat und Surat Thani. Zahlreiche Strommaste fielen um, Bäume wurden entwurzelt, Hüttendächer wurden weggerissen, Straßen waren (und sind noch immer) überschwemmt. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen und leben nun zeitweise in provisorischen Notunterkünften. 

Vorhersage für Phuket, Krabi & Co...

"Die starken Winde und Schauer werden in Kürze  die Andamanensee erreichen und Wellen von bis zu 3 bis 5 Metern erreichen", erklärte das thailändische Wetteramt am heutigen Samstag.

"Heute früh um 9 Uhr hat der Wind gedreht und die Ausläufer von "Pabuk" werden auch rund um Phuket zu spüren sein, sagte Phuwieng Prakhammintara, Generaldirektor der meteorologischen Abteilung.

Er warnte vor Regenschauern und gelegentlichen heftigen Windböen auf Thailands größter Insel, vor allem aber in vielen weiteren Provinzen der südlichen Region, einschließlich Phang Nga, Krabi, Ranong, Prachuab Khiri Kan, Chumphon und weiterhin in Surat Thani und Nakhon Si Thammarat (Bild rechts, 4.1.2019/Quelle: ThaiVisa)

Die Menschen in diesen Gebieten sollten vorsichtig sein, und sich vor Schlammlawinen, Überschwemmungen und Sturzfluten in Acht nehmen, betonte Khun Phuwieng. Schiffe  sollten vorerst an Land bleiben, um das Risiko plötzlicher Wasserstöße und Kentern zu vermeiden. Schwimmen im Meer ist bis zur Wetterbesserung weiterhin strengstens verboten! 

Wegen Lebensmittelknappheit müsse man sich auf Phuket und in Krabi jedoch keine Sorgen machen, denn in keinster Weise ist in der Andamanensee eine Katastrophe zu erwarten. Das "Pabuk-Drama" ist vorbei und alles läuft seinen normalen Gang. Allerdings ohne die erhofften wärmenden Sonnenstrahlen.

Aber Himmeldonnerwetter nochmal! Eines kann nun mal von Menschenhand leider nicht ändern: das Wetter...! (NG)

>>> Rückblick Tropensturm "Pabuk": Was gestern geschah...

Von: Nathalie Gütermann

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