Rührstück „The Surin Project“:

Elefanten-Retterin Lek Chailert

Eine engagierte Thailänderin rettet die grauen Riesen vor Touristen-Reiten, ein Leben in Ketten oder anderen unwürdigen Situationen. Das Ergebnis sieht man auf ihrer Facebook-Seite. Da scheinen die Tiere sogar vor Glück zu lächeln...

Knapp 6 Monate ist es her, da schwärmte das Online-Portal des Senders "Galileo" (galileo.tv): "Der Elefantenbulle Thong Bai verbrachte sein Leben in Gefangenschaft – heute werden ihm die Ketten abgenommen". Natürlich wurde das Ereignis von einem Kamerateam gefilmt.

Die Elefanten-Flüsterin

Hintergrund: Der graue Riese Thong Bai gilt als Wahrzeichen der thailändischen Provinz Surin. "Er ist dort sehr bekannt, denn er war bereits in Hollywood-Filmen zu sehen und er ziert das Logo eines bekannten Bieres", so der Galileo-Autor Florian Aich. 

Doch gut ging es dem Tier nie; vielmehr verbrachte der Elefant sein bisheriges Leben erbärmlich und angekettet. 

"Aber zum Glück, gibt es Menschen wie Lek Chailert, eine Tierschützerin, für die ein Elefant kein Symbol ist, sondern ein Lebewesen mit Gefühlen, einer Geschichte und dem Recht auf ein Leben in Freiheit", so Florian Aich. "Als sie Thong Bai zum ersten Mal sah, wusste sie, dass sie einen Weg finden musste, das Tier zu befreien" (Foto rechts unten).

Hierfür wurde von Lek Chailert und ihrer Freundin NuNa Silpa-archa "The Surin Project"  gegründet - ein Projekt, das sich um das Schicksal von Elefanten kümmert, die ihr Leben in Gefangenschaft verbringen. 

Die beiden Frauen redeten auf den Besitzer ein und siehe da: er zeigte ein Herz. 

Heute ist Thong Bai - wie viele, viele anderen Elefanten, in einer neuen, lebensfreundlicheren Heimat ohne Ketten untergebracht. Auf ihrer Facebookseite bedankt sich die Elefantenretterin Lek (die derzeit 30,898 "Followers" hat) bei der Provinz Surin und dem  "Elephant Institute Centre of Surin" die das Land zur Verfügung stellten, um ein Zuhause für Thong Bai und seine neuen (geretteten) Elefantenfreunde zu bauen. 

Elephant Nature Park

"The Surin Project" und die Arbeitsstätte von Khun Lek - nämlich der "Elephant Nature Park" in Chiang Mai - sind vorbildlich.

Wer auf die entsprechenden Facebook- oder Webseiten klickt, kann nicht anders, als sich an den fröhlichen Elefanten zu erfreuen, die in Freiheit glücklich im Wasser planschen, genüsslich ihr Essen verspeisen, sich im Matsch suhlen und ohne Ketten durch die Landschaft wandern.

Aber überzeugen Sie sich am besten selbst... 

Von: Nathalie Gütermann/Galileo.TV(Florian Aich): Fotos: Lek Chailert

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