Schiffs-Unglück auf Phuket:

2 Touristen-Boote gesunken

Bei schwerem Sturm, Regen und hohem Wellengang verunglückten gleich zwei Boote vor Thailands Urlaubsinsel Phuket. An Bord waren vor allem chinesische Urlauber. Heute wurden 40 Todesfälle bestätigt.

Phuket, 7. Juli 2018

Seit über einer Woche wird in internationalen Medien vor allem vom Höhlen-Drama in Chiang Rai und von der extrem schwierigen Rettungsaktion der dort eingeschlossenen 13 Teenager berichtet. Noch ist unklar, wie die Gruppe geborgen werden soll. Thaizeit berichtete hier...

Nun hat sich eine weitere Tragödie auf der Urlaubsinsel Phuket ereignet, die derzeit besonders unter dem Monsun leidet. Wie der Gouverneur der Provinz Phuket, Norapat Plodthong, bestätigte, waren am vergangenen Donnerstag das Tauchboot "Phoenix" (Foto) sowie eine Yacht, beide mit vorwiegend chinesischen Touristen an Bord, unabhängig voneinander bei heftigem Seegang gesunken.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit sei ein schwerer Sturm aufgezogen und verursachte bis zu fünf Meter hohe Wellen.

40 Leichen wurden nach den Unglücken mittlerweile geborgen, weitere 16 Menschen werden noch vermisst.

Nach Angaben des Katastrophenschutzes und Pressediensten stammten alle bisher geborgenen Leichen vom Tauchboot.

Die "Phoenix" war trotz Wetterwarnung zum Schorcheln hinausgefahren und vor der Insel Koh He (etwa zehn Kilometer südlich von Phuket) in Seenot geraten.

Das Drama: es sank 40 Meter tief und die meisten Touristen waren im Schiffsrumpf eingeschlossen. 

Von der Yacht, die vor der Insel Koh Mai Ton neun Kilometer südöstlich von Phuket unterging, hätten indes alle 49 Touristen und Crewmitglieder gerettet werden können. 

Es wird nochmals ausdrücklich von den Behörden betont: "Während der andauernden Regenzeit kann es auf dem Wasser sehr gefährlich werden". (NG)

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