Smogalarm in Bangkok:

Gefährliche Luftverschmutzung!

Aktualisierung! Die Menschen in Thailands Hauptstadt leben derzeit leider (wieder) gefährlich, und nach den neuesten Meldungen wappnen sie sich gar für eine noch schlimmere Verschmutzung der Atemluft. Behörden raten, Mund-Masken zu tragen und sich möglichst in Innenräumen aufzuhalten.

AKTUALISIERUNG, 8.2.2018

Schon wieder eine Hiobsbotschaft aus der Millionenmetropole Bangkok!

Am heutigen Donnerstag, 8.2.2018 vermelden das Ministerium und Tageszeitungen: "Nach Regenschauern und einer kurzzeitigen Verbesserung der Luftverschmutzung in den letzten 2 Wochen, ist heute der Smog zurück gekehrt - und zwar schlimmer denn je". Die Autoren bezeichnen die Situation gar als 

SMOG AIRPOCALYPSE

Hier ein aktuelles Foto, veröffentlicht auf dem Newsportal "Khaosodenglish.com", aufgenommen am heutigen Tage:

 

Bereits am morgen gegen 7 Uhr war die die Hauptstadt mit einer dicken Schicht Smog bedeckt; der Luftverschmutzungs-Index stieg auf 203 (vor 2 Wochen waren es "noch" 174). "Extrem ungesund", schreien Medien und Ärzte und bitten die Bevölkerung dringend darum,  wieder Atemschutzmasken anzulegen. 

Sportliche Kinder, alte Menschen und Patienten mit Atemwegserkrankungen sollten es derzeit tunlichst vermeiden, ins Freie zu gehen. 

Die Behörden hatten die Bevölkerung bereits im Januar gewarnt, dass der Smog  nach einer "kurzen Verschnaufpause" ab Februar wieder schlimmer werden könnte. Foto rechts: Ladprao Bezirk in Bangkok am 8.2.2018.

Eine Hilfe ist dies nicht, und die Umweltschutzbehörde scheint machtlos. Laut "Khaosod" konnte am heutigen Donnerstag Nichon Kongpeth, Sprecher des "Pollution Departments", nicht für einen Kommentar erreicht werden. 

Aktuell hat Greenpeace Thailand die Umweltschutzbehörde ausdrücklich aufgefordert, die Feinstaubpartikel konstant zu messen und zu bewerten. Laut Greenpeace hat eine solche Verschmutzung im Jahr 2015 bereits 37.500 Menschen im Land getötet.

Was ist los in der Atmosphäre? Sicher ist: es ist nicht lustig und sollte von Bangkok-Besuchern und Einheimischen sehr ernst genommen werden. Mit anderen Worten:

Atme nicht zu viel... denn es gibt keine frische Luft! 

 

Bangkok, 27.1.2018

Seit etwa einer Woche herrscht in Bangkok im wahrsten Sinne "dicke Luft". Die Bewohner und Touristen sind von der ungewöhnlich hohen Feinstaubbelastung betroffen. Zur Zeit sind die Krankenhäuser überfüllt, die Menschen klagen über starke Atembeschwerden

 

Vor allem Feinstäube von einer Größe unterhalb 2,5 tausendstel Millimetern umfassen unter anderem Sulfate, Kohlenstoffpartikel und Nitrate. Laut WHO erreichen diese feinsten Partikel auch die tiefen Bereiche der Lunge und können asthmatische Erkrankungen, Herzinfarkte, Schlaganfälle und vor allem schwere Lungenentzündungen auslösen.

Wie die Tageszeitung "Bangkok Post" mitteilte, ist die Luftverschmutzung wieder unter den „kritischen Wert“ gefallen. Der PM 2,5-Gehalt sank an jedem Ort, an dem die Luftqualität gemessen wurde, auf unter 50 ug/m3.

Zwar wurde die Luftverschmutzung Mitte der Woche durch einige Regenschauer minimiert, doch am heutigen Samstag liegt die Stadt wieder wie unter einer Dunstglocke.

Die Behörden sowie das Pollution Control Department publizieren fast täglich die aktuellen Zahlen. Demnach soll im Laufe der kommenden Wochen - möglicherweise sogar bis Ende Februar - nochmals "richtig schlimm werden".  

Laut Thaloengsak Phetsuwan, Direktor des Departments für Luftqualität und Lärm-Management, ist die Problematik die derzeit extrem stagnierende Luft. Dieses Phänomen trete häufig dann auf, wenn es längere Zeit sehr warm und windstill ist.

Dadurch sammle sich die durch Fahrzeuge verursachte Verschmutzung in der Luft an. Diese sieht dann aus wie Nebel (Foto rechts). 

Die Bevölkerung ebenso wie Bangkok-Besucher werden dringend gebeten, sich derzeit vorzugsweise in Innenräumen aufzuhalten oder mit einer Mundmaske vor die Türe zu gehen.

Möglicherweise raubt einem der Smog auch in den nächsten Wochen noch den Atem. (NG)

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