Unwetter und Überflutung:

Samui zum Katastrophengebiet erklärt

AKTUALISIERUNG: Die Lage hat sich beruhigt! Was war geschehen? Das Wetteramt hatte Anfang Dezember eine Schlecht-Wetterfront mit schweren Regenfällen, Sturm und Hochwasser vorausgesagt. Vor allem Koh Samui erlebte die schlimmsten Überflutungen seit Jahren.

AKTUELLES UPDATE
10. Dezember 2016

Die Menschen auf Koh Samui können aufatmen. Seit zwei Tagen hat sich die Lage auf der Insel deutlich verbessert, das Hochwasser ist weitgehend zurück gegangen und derzeit werden überall intensive Säuberungsarbeiten durchgeführt.

Immer wieder regnet es noch leicht, doch zwischendurch herrschte heute wieder eitel Sonnenschein - nicht nur am Himmel, sondern auch was die Gemüter angeht. Immerhin waren in den letzten Tagen mehr als 40 Personen in Südthailand und Zentralvietnam wegen ungewöhnlich heftigen Unwettern ums Leben gekommen, mehr als 10.000 Häuser und 1300 Hektar Reisfelder wurden überflutet. Insgesamt 750'000 Einwohner in 14 thailändischen Provinzen im Süden waren durch die Überschwemmungen betroffen.  

Nun die gute Nachricht für Urlauber:

das Meer ist sehr viel ruhiger geworden und wie es aussieht, meint es der Wettergott mit den Samuianern wieder besser.

Die Wetter-Prognose für die kommenden 2 Wochen ist zwar eher unbeständig, und so wird sich leichter Regen mit leichter Bewölkung abwechseln. Siehe Wetter-Tabelle. Quelle: wetter.com

Doch die Katastrophe ist vorbei...  

Rückblick: Was war geschehen?

Koh Samui, 6. Dezember 2016

Schlechte Nachrichten für Urlauber, die gerade auf Thailands Inseln ihre Ferien verbringen. Um ausnahmsweise im Umgangston zu sprechen: diese "saufen gerade regelrecht ab" - vor allem im Golf von Siam! Gestern erklärte Suratthanis Gouverneur Auychai Inthanak unter anderem die beiden beliebtesten Urlaubsdestinationen Koh Samui und Koh Phangan zu Katastrophengebieten. 

Auch für Phuket wurde eine Unwetterwarnung herausgegeben. In der gesamten Andamanensee sind die Wellen zur Zeit bis zu 3 Metern hoch und können bis zu 5 Metern anwachsen.

WARNUNG: Schwimmer, Surfer und Segler sollten auf keinen Fall ins Meer gehen! Bitte beachten Sie die roten Flaggen und halten Sie sich an diese Anweisungen der Küstenwache.

Viele weiteren Provinzen in ganz Südthailand sind seit Donnerstag letzter Woche ebenfalls schwer betroffen. Auf Koh Samet ertrank eine Chinesin, insgesamt sind bislang 11 Tote wegen des heftigen Nordostmonsuns zu beklagen. Ein Tiefdruckgebiet über dem Norden Sumatras hat das Unwetter noch verstärkt. Hochwasser und anhaltende Regenfälle werden aus Chumphon, Krabi, Nakhon Sit Thammarat, Narathiwat, Pattani, Phatthalung, Phuket, Songkhla, Surat Thani, Trang, Satun und Yala gemeldet.  

Flughafen gesperrt, Zugverbindungen unterbrochen

Der Samui Airport wurde vorübergehend gesperrt, viele Passagiere sitzen fest. Züge können derzeit mehrere Regionen nicht passieren, da die Gleise unterspült sind. Bitte erkundigen Sie sich unbedingt vor Reiseantritt, ob Sie ggf. auf Busse umsteigen sollten. Auf Koh Phangan wurde die Hauptstraße zwischen Ban Tai und Tong Nai Pan geschlossen, nachdem herabstürzende Steine von den angrenzenden Felsen Autos beschädigten und mehrere Strommasten trafen. Dies führte zeitweise zu Stromausfällen auf der Insel.

Hier ist unsere Bildergalerie mit aktuellen Aufnahmen eines Samui-Bewohners: 

Die Behören bitten alle Urlauber:  

  • Gehen Sie auf keinen Fall im Meer schwimmen
  • Vermeiden Sie Reisen durch die Hochwassergebiete
  • Unternehmen Sie bis Mittwoch keine Bootstouren oder Inseltransfers

Das Unwetter soll noch bis mindestens Mitte dieser Woche anhalten. 

Lesen Sie zu diesem Thema auch unseren

>>> Thaizeit Ratgeber: Thailand Wetter

Von: Nathalie Güteramann; Fotos: Hakan Genisol

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