Bangkok Bombe Update:

Bisherige Erkenntnisse!

Die ganze Welt schaut auf Thailand und ist über die jüngsten Geschehnisse entsetzt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Hier geben wir einen Überblick über die aktuelle Situation, und was bisher geschah...

Bangkok, 24.8.2015 // Die neuesten Fakten:

  • Polizei, Regierung un TAT bekräftigen, dass "die Sicherheit von Touristen gewährleistet" sei, da die Präsenz von
    Sicherheitskräften im gesamten Land signifikant erhöht worden sei. Soldaten patrouilleren vor öffentlichen Plätzen und in Flughäfen; regelmässig werden Kontrollen durchgeführt. Allein in Bangkok werden derzeit rund 10.000 unterschiedliche Orte inspiziert, darunter Appartements, Gästehäuser und Skytrain-Bahnhöfe.

  • Heute früh fand die Polizei bei einer Razzia einen weiteren Sprengsatz in einer leerstehenden Wohnung in der Sukhumvit 81 und konnte diesen sofort entschärfen. Dies teilte der Chef des Bombenräumdienstes mit. Aufgrund der hohen Alarmbereitschaft im Land können mögliche weitere Anschläge frühzeitig vereitelt werden, hofft die Polizei. Touristen sollten keine Angst haben... (siehe oben).

Bangkok, 22.8.2015

  • Die Polizei sucht nach neuen Verdächtigen, tappt aber weiterhin im Dunkeln. Ein neu aufgetauchtes Video zeigt einen verdächtig agierenden Mann in einem blauen T-Shirt Minuten nach der ersten Explosion am Erawan Schrein. Er befindet sich an der Saphan Taksin Brücke, wo 16 Stunden später ein 2. Sprengsatz explodierte. Es wurde niemand verletzt.

  •  „Wir brauchen vielleicht ein bisschen Glück“, sagte Polizeichef Somyot Poompanmoung am Sonntag. Weder der mutmaßliche Bombenleger wurde identifiziert noch gibt es eine Theorie, wer hinter dem Anschlag stecken könnte.

Bangkok, 20.8.2015 

  • "Netzwerk" von Tätern
    Die Polizei hat 3 Tatverdächtige im Visier, die möglicherweise Komplizen des "Rucksack-Mannes" waren, der am heiligen Erawan Schrein in der Innenstadt von Bangkok am vergangenen Montag, 17.8.2015 ein Paket mit der mutmaßlichen Bombe deponierte. Thaizeit berichtete...
  • Tote & Verletzte
    Nach den letzten offiziellen Zahlen wurden insgesamt 20 Personen bei der Explosion getötet und mehr als 120 verletzt.  Unter den Toten waren mindestens fünf Thailänder, vier Chinesen, zwei Malaysier und eine Singapurerin.

1 Mio Kopfgeld ausgesetzt

  • Der mutmaßliche Drahtzieher und Attentäter wird derzeit per Fahndungsfoto gesucht. Von einem "Ausländer" mit dunklem, krausem Haar und zentralasiatischen (arabischen) Gesichtszügen wird gesprochen, und mittlerweile liegt gegen ihn ein Haftbefehl wegen Mordes und Mordversuchs vor. Siehe Foto links (Sketch der Royal Thai Police).

    Eine Belohnung von 1 Million Baht
    (rund 25.000 €) wurd ausgeschrieben, falls Hinweise eingehen, die zur Festnahme des Mannes führen.

    (Anmerkung der Redaktion: das Kopfgeld wurde aktuell auf 3 Mio Baht erhöht!)


  • Schwerster Anschlag in Thailands Geschichte
    Bislang hat sich zu dem Anschlag niemand bekannt. Grundsätzlich geht die Polizei derzeit von einem größeren "Netzwerk" aus. Regierungschef Prayuth Chan-ocha sprach nach der ersten Explosion am Montagabend vom "schwersten Anschlag in der Geschichte Thailands".

  • Bislang 2 Anschläge
    Ein zweiter Anschlag mit einer Handgranate, die am Dienstag, 18.8. 2015 von der Saphan Taksin Brücke auf den Sathorn Pier geschmissen wurde, schlug zum Glück fehl. Mehr dazu lesen Sie hier...

  • Internationale Solidarität
    Offenbar wurden gezielt Orte mit Menschenmengen für die Anschläge ausgesucht, um dem Tourismus zu schaden. Weder Einheimische noch Touristen scheinen sich jedoch von den Attentätern einschüchtern zu lassen. Weltweit bekund(et)en Thailand-Fans auf sozialen Netzwerken - auch auf www.facebook.com/thaizeit -, dass sie deshalb nicht auf ihren Urlaub verzichten und weiterhin ins südostasiatische Königreich reisen werden.

  • Pilgerstätte Erawan
    Der Erawan Schrein ist seit Mittwoch wieder geöffnet und mutiert regelrecht zu einer "Pilgerstätte". Rund um die Uhr werden Blumen niedergelegt und der Opfer gedacht.

  • Mit Kontrollen rechnen
    Armee und Polizei haben landesweit, vor allem aber in Bangkok die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Allein in der Hauptstadt sind derzeit 1.160 zusätzliche Sicherheitskräfte im Einsatz, sagte Prayuth. Man muss also jederzeit mit Kontrollen rechnen. Thaizeit rät, derzeit immer eine ID-Karte oder den Pass bei sich zu führen.  (NG)

  • Unterdessen haben 23 Länder Reisewarnungen herausgegeben. Das Auswärtige Amt hat bislang keine explizite Reisewarnung ausgesprochen, rät aber zur erhöhter Vorischt und hat die Hinweise auf ihrer Webseite aktualisiert. Mehr dazu hier...

Thaizeits Meinung: Vorsicht ja, Panik nein. Meiden Sie öffentliche Plätze und lesen Sie regelmässig die lokale Presse oder unsere Updates!

Was am Tag der Tragödie geschah, lesen Sie hier...

>>> Bomben-Anschlag in Bangkok

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