Entlastung am Don Mueang?

Immigration öffnet neue Schalter!

Die Warteschlangen wurden in den letzten Wochen viel zu lang und nichts ging mehr. Nun hat der Verkehrsminister die Eröffnung von neuen Schaltern angeordnet - mit sofortiger Wirkung.

Bangkok, 27. August 2018

Wie das Nachrichtenmagazin Daily News berichtete, befahl Ministerpräsident Prayut Chan-Ocha lezte Woche seinem Verkehrsminister, nach Don Mueang zu fahren, um in Erfahrung zu bringen, was das Gedränge bei der Einreise und der Ausreise verursacht. Und so machte sich Verkehrsminister Khun Saksayam Chidchob auf den Weg, um sich selbst ein Bild vom Chaos an den Einreiseschaltern zu machen.

Noch vor Ort entschied er - auch im Hinblick auf die kommende Hochsaison - weiteres Personal an 20 neuen Abfertigungs-Boxen einzusetzen. Denn offenbar war auch ihm überdeutlich klar geworden, dass der Don Mueang Flughafen die Massen an Menschen nicht bewältigen kann.

Fakt ist: 1.600 Passagiere pro Stunde können bei der Ausreise abgefertigt werden. In der Realität liegt der Durchschnitt jedoch bei 2.000 Reisenden. Bei Ankunft können 1.700 Menschen pro Stunde bewältigt werden, doch sind es in der Tat bis dato 2.024 Gäste! Eindeutig zuviel!

Um die wichtigsten Probleme kurzfristig zu lösen, ordnete Saksayam an

  • daß der Bereich "Visa on Arrival" verlegt wird, um die Wartezeit für andere Reisende zu verkürzen. Denn die Beamten, die speziell für "Visa bei Ankunft" eingesetzt sind, seien völlig überlastet, da das Kabinett soeben den Verzicht auf Visa-Gebühren für Chinesen und Inder bis 30. April 2020 verlängert hat.

  • Neue Regelung bei Ankunft: Eröffnung von 12 weiteren Schaltern. Die Zahl erhöht sich also von bisher 39 auf 51.

  • Neue Regelung bei Abflug: Eröffnung von 8 weiteren Schaltern. Die Zahl erhöht sich also von 36 auf 44.

  • Außerdem wird der Check-in von drei auf vier Stunden verlängert.

Zudem befahl der Verkehrsminister der thailändischen Flughafenbehörde, seinem Departement jeden Monat einen Situationsbericht zu kommen zu lassen und somit "ihre Hausaufgaben zu machen".  

Suvarnabhumi Airport noch nicht berücksichtigt

Saksayam betonte, dass die Einwanderungsbehörde durchaus über die erforderlichen Arbeitskräfte und Schalter verfüge. Diese waren allerdings offensichtlich nicht in ausreichender Anzahl "bemannt", um den täglichen Personenverkehr zu bewältigen.

Daily Mail kritisierte in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die Probleme der Reisenden am Hauptflughafen Bangkoks, dem Suvarnabhumi International Airport, in keinester Weise erwähnt wurden. Auch dort hatten die Sozialen Medien von langen Warteschlangen während der letzten Wochen berichtet.

Die oben beschriebenen Maßnahmen beziehen sich bislang ausschließlich auf Bangkoks zweitgrößten Flughafen Don Mueang. Bleibt zu hoffen, dass auch am größten Airport von Bangkok dieser Aktionsplan schnellstmöglich umgesetzt wird. (NG)


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Info

Quelle + Intro-Foto: ThaiVisa/DailyNews

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