Erdbeben in Thailand:

Wichtige Infos im Notfall

Es kann in Sekunden und aus heiterem Himmel passieren: eine Erschütterung oder gar ein Erdbeben. Was ist in einem solchen Fall zu beachten?

Am 5. Mai 2014 erschütterte ein heftiges Erdbeben Thailands Norden und weite Teile von Myanmar. Das Zentrum lag 9 Km südlich von Mae Lao und 27 Km südwestlich von Chiang Rai. Auf der Richterskals wurde eine Stärke von 6,0 gemessen, die Erdbebentiefe wurde mit 7,4 Km angegeben (Quelle: U.S. Geological Survey / USGS). Es gab bislang keine Berichte über gravierende Schäden oder Verletzte.  

Etwa zur gleichen Zeit vor einem Jahr, am 16. April 2013, wurde die thailändische Insel Phuket von einem starken Beben mit einer Stärke von 4,4 heimgesucht. Geschätzte Tiefe: 10 bis 30 km. Betroffen war der Thalang Bezirk bei Layan Beach; damals wurden rund 35 Gebäude beschädigt: Verletzte gab es jedoch nicht. Wenige Tage später folgten Nachbeben bis zu einer Stärke von 3,1. Anwohner und Touristen flüchteten in Panik auf die Straßen. Erinnerungen an den verheerenden Tsunami im Jahre 2004 wurden wach - oft das Resultat nach einer heftigen Erderschütterung.

Unnötige Panikmache 

Seit der katastrophalen Flutwelle haben sich Regierung und Behörden gut auf Naturkatastrophen vorbereitet. Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra ordnete nach den letzten Beben in der Andamanensee eine sofortige Untersuchung aller Warn- und Kommunikationssysteme im ganzen Land an. Sofortige Evakuierungen in den betroffenen Gebieten sind umgehend möglich. Laut Experten verursachen die meisten Erdbeben Gebäudeschäden, haben aber keine dramatischen Auswirkungen auf Menschenleben". 

Was tun im Notfall

Sollte eine Erbeben-Warnung herausgegben werden, muß man immer mit kleineren Nachbeben rechnen.

• Erkunden Sie die nächstgelegenen sicheren Orte im Freien in ausreichender Entfernung von Gebäuden, Bäumen, Telefon- und Stromleitungen, Straßen- und Bahnüberführungen. 

• Organisieren Sie eine Katastrophennotversorgung. Sie sollte umfassen: Taschenlampen mit Ersatzbatterien, Handy, Erste-Hilfe-Kasten mit Medikamenten, Trinkwasser, festes Schuhwerk, Bargeld und Kreditkarten, Ausweispapiere. 

• Legen Sie ein Informationsblatt mit den wichtigsten Adressen und Telefonnummern von Arzt, Polizei und Feuerwehr zu der Notausrüstung. 

• Legen Sie einen Katastrophen-Kommunikationsplan fest, für den Fall, dass Familienmitglieder voneinander getrennt werden und wo sie sich wieder treffen können, nach Möglichkeit außerhalb des Katastrophengebietes.

Quelle: GeoForschungsZentrum Potsdam

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