Kreative Ideen in Corona Zeiten:

Gesichts-Masken aus dem Automat!

Als Reaktion auf den Mangel an Masken, und um die Ausbreitung des Coronavirus zu verringern, haben die Betreiber der BTS- und Airport Rail Link-Dienste in Bangkok an diversen Stationen Verkaufsautomaten für Schutzmasken installiert. Einkaufszentren ziehen nach!

Bangkok, 23. Mai 2020

Bereits im April wurde als "Pilot-Projekt" ein Automat mit chirurgischen Masken in der Provinz Samut Prakan in Betrieb genommen. Der Erfolg war überwältigend. Die Maschine verkauft medizinische Einwegmasken für 100 Baht pro Packung, bestehend aus 10 Masken. Die dreischichtige Maske bietet einen 95-prozentigen Schutz vor Bakterien.

Kurz darauf wurden auf der Airport Link Zugstrecke mehrere Selbstbedienungsmaschinen mit Stoffmasken installiert. Auch diese fanden hohen Anklang.
Die Menschen in Thailand werden per Gesetz angehalten, Gesichtsmasken zu tragen - insbesondere in überfüllten Bereichen wie in Zügen - darunter BTS, MRT und auch der Airport Rail Link. Die Verkaufsautomaten befinden sich dort an den drei der am stärksten frequentierten Stationen - Ladkrabang, Makkasan und Phaya Thai. Die Masken kosten ab 20 Baht.

Um den Gästen einen sicheren und bequemen Service zu bieten, werden nun an fast allen Bahnhöfen in Bangkok sogenannte "Kioske" angebracht, die günstige Stoffmasken verkaufen. Shopping-Malls ziehen nach, dort kostet die Packung mit mehreren Masken 100 Baht (Bild links: Automat im Icon Siam, Foto: S. Stelling). Ebenfalls im Angebot sind kleine Flaschen mit Desinfektionsmittel.

Das Thaizeit-Team findet diese Aktion vorbildlich!

In Bezug auf die Qualität der Produkte bestätigen aktuelle Forschungsergebnisse und die Aussagen der WHO, dass eine Stoffmaske effektiv genug ist, um die Öffentlichkeit zu schützen.

Durch das Tragen von Nase- und Mundschutz wird das Infektionsrisiko deutlich verringert.

In Thailand haben die Menschen im Vergleich zu Europa gar kein Problem mit dieser einer solchen Maßnahme, weil sie sowieso in der asiatischen Kultur verankert ist.

Interessante Hintergrund-Info: Lokale Tageszeitungen berichteten, dass Gefängniss-Insassen zur Herstellung von Masken eingesetzt wurden. Generaldirektor Pol Colonel Narat Sawetnant sagte: "Gefangene können den Gewinn als Ersparnis behalten".

Wer Masken kauft, unterstützt also einen guten Zweck. Die Verarbeitung und Qualität dieser Masken wird von der Gesundheitsbehörde überwacht (NG).

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