Neuer Tuk-Tuk-"Scam":

Vorsicht Falle in Ayutthaya!

Wer mit dem Bus oder Mini-Van von Bangkok zu der Ruinenstadt in Zentral-Thailand fährt, sollte beim Umsteigen auf der Hut sein!

14. Januar 2019

Thaizeit hat bereits mehrfach ausführlich über die "10 größten Betrügereien in Thailand" berichtet. Doch möchten wir gleich vorweg betonen: sogenannte "scams" gibt's nicht nur im Königreich, sondern überall auf der Welt. Damit Sie unnötigen Frust vermeiden, und auf typische Maschen der Einheimischen nicht reinfallen, berichten wir hier von einer weiteren Touristenfalle. 

Die Tuk-Tuk Falle 

Diesmal ist nicht nur die Hauptstadt von der Abzocke diverser "Tuk-Tuk-Thais" betroffen, und wir wollen an dieser Stelle auch nur kurz auf Chiang Mai eingehen, wo letzte Woche Großkontrollen auf Anweisung von Immigrationsdirektor Generalleutnant Surachate Hakparn (Spitzname "Big Joke") durchgeführt wurden, nachdem er Wind von überzogenen Preisen bekommen hatte. Die Fahrer würden exorbitante Gelder von ausländischen Touristen für eine Stadttour verlangen. Bei einer Großrazzia am 6.1.2019 rund um das Tempelgelände des Wat Phra Singh konnte zudem keiner der "Chauffeure" eine Zulassungsbescheinigung nachweisen - bis auf einen. Nun gehen in Chiang Mai die Polizei-Kontrollen intensiv weiter.  

Super-Coup in der alten Königsstadt

Gar nicht lustig ist aktuell auch die Masche, die erneut am Geschichtspark von Ayutthaya abgeht! Minibus-Fahrer würden Touristen, die in ihrem Van anreisen, doch wahrhaftig dazu nötigen, kurz vor Ankunft aus dem Bus auszusteigen, um anschließend mit einem Tuk-Tuk zum Hotel in die Innenstadt oder direkt zur Ruinenstätte weiterzufahren. 

Und dies für satte 200 Baht pro Kurzstrecke!  

Die Haltestelle befindet sich auf der Rojana Raod nahe dem Eingang zum Chao Mae Taptim Schrein und in der Nähe der Pridi Bridge.

Die Tuk-Tuks haben ihren Stand dort und warten auf ausländische Touristen. Das war schon im Jahre 2016 der Fall. Damals hatten sich Reporter des TV-Senders "Nation TV" als unbedarfte Urlauber "unters Volk" gemischt und festgestellt, dass die Fahrer mit den Minibus-Fahrern zusammenarbeiten.

Für jeden "Farang", den der Bus-Chauffeur aussteigen lässt und an die "Kollegen" im Roller auf 3 Rädern weitergibt, erhalten sie 20 Baht/Person. 

Mini-Van ab Bangkok..?

Nach Angaben des Fernsehsenders hatten nach Ausstrahlung der Dokumentation unzählige weitere ausländische Touristen Beschwerde eingereicht. Die meisten von ihnen hatten einen Mini-Van vom Victory Monument in Bangkok bis nach Ayutthaya gebucht, wurden aber - wie oben beschrieben - an Ort und Stelle "gezwungen", die Tuk-Tuk Dienste für den letzten Streckenabschnitt zu nutzen. Seinerzeit hatte der stellvertretende Verkehrspolizeichef Colonel Chanin Winin erklärt, er habe bereits an die Regierungsbehörden appelliert, sich umgehend mit dieser Problematik zu befassen. 

Noch keine Besserung in Sicht...

Zwar war es dann wohl zeitweise besser geworden, doch nun ist der Scam wieder in vollem Gange. Informanten von Thaizeit.de ertappten nach einer aktuellen Reise zum historischen Wat Rathaburana - (der übrigens von einem deutschen "Steindoktor" vor dem Verfall gerettet wurde) - mehrere Tuk-Tuk-Fahrer "auf frischer Tat", die nach wie vor auf die gleiche Masche machen...

THAIZEIT MEINT: bevor dies nicht geklärt ist, müssen Sie weiterhin mit dieser Betrügerei rechnen! Es ist daher besser, einen offiziellen Linienbus oder aber ein Taxi direkt von Bangkok zu buchen und vorerst private Mini-Vans ab dem Victory Monument zu meiden. 

Lesen Sie hierzu auch: "Vorsicht Falle"

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