Rucksack oder Koffer:

Welches Gepäck eignet sich am besten für die Thailand-Reise?

Das Reiseziel ist ausgewählt, die Flüge sind gebucht und die Vorfreude steigt ins Unermessliche. Trotzdem gibt es vor dem Thailandurlaub noch ein paar Dinge zu klären. Bevor Sie eine Antwort auf die Frage „Was gehört ins Reisegepäck ?“ finden können, müssen Sie sich erst einmal entscheiden, ob Sie lieber mit einem Rucksack oder einem klassischen Reisekoffer verreisen wollen.


Während bei einem Backpacking-Trip in Thailand ein Rucksack sicher die beste Wahl darstellt, sind Sie bei einem reinen Hotelurlaub mit einem Koffer besser beraten. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Aspekte, die bei der Entscheidung eine Rolle spielen.

Wie viel Stauraum benötigen Sie?


Reisekoffer werden in unterschlichen Größen, Materialien und Farben angeboten. Dementsprechend unterscheiden sich auch die Preise. Ob ein Koffer in M-, L- oder XL-Größe benötigt wird, hängt in erster Linie von der Reisedauer ab.
Unter welcher-reisekoffer.de können Sie sich genauer darüber informieren, wann welche Größe zu empfehlen ist. Dort finden Sie auch konkrete Reisekoffer-Empfehlungen für unterschiedliche Reisedauern. Grundsätzlich ist ein Volumen von 50 bis 70 Litern empfehlenswert, damit Sie alle Utensilien für Ihren Thailandurlaub verstaut bekommen. Auch Rucksäcke werden in mehreren Größen angeboten. Ganz so viel Volumen wie ein großer Koffer bieten sie aber meist nicht, sodass der klassische Reisekoffer hier die Nase vorn hat.

Wie flexibel sind Sie beim Transport des Gepäcks?


Reisekoffer sind in aller Regel mit Rollen ausgestattet. Sie müssen Ihr Gepäck also nicht tragen, sondern können es bequem ziehen. Allerdings gibt es in Thailand häufig unebene Wege und Straßen sowie viele Stufen. Dann wird der Koffer mit Rollen zur Herausforderung, denn er ist meist schwer und lässt sich daher nur mit einem hohen Kraftaufwand über Stufen und Absätze heben. Hier hat der Rucksack seinen klaren Vorteil: Er verteilt das Gewicht Ihres Gepäcks bequem auf Ihren Schultern, sodass auch widriges Gelände kein Problem darstellt.
Zudem haben Sie immer beide Hände frei. Bei längerem Tragen belastet das Gepäck allerdings oft den Rücken und kann zu Schmerzen führen – speziell dann, wenn der Rucksack nicht optimal auf den Träger abgestimmt wurde.

Wie einfach lässt sich Ordnung halten?


Ein Koffer kann komplett geöffnet werden und bietet die Möglichkeit, sämtliches Gepäck ordentlich einzupacken. Für Ordnung sorgen Gurte, separate Fächer und Netze. Trennwände unterteilen ihn in zwei Kammern, wodurch sich die Übersicht erhöht. Dementsprechend finden Sie beim Auspacken alles schnell wieder und es zerknittert nichts. Insbesondere wenn Sie viele Blusen und Hemden transportieren müssen, ist ein Koffer optimal.

Auch in einem Rucksack können Sie natürlich Ordnung halten. Er bietet mehrere von außen zugängliche Fächer und Taschen, wo Sie allerhand Kleinkram unterbringen können. Das hat den Vorteil, dass Sie viele Dinge sofort griffbereit haben, auch ohne den Rucksack komplett zu öffnen. Viele Rucksäcke sind zudem mit einem zusätzlichen Reißverschluss im vorderen Bereich ausgestattet. Dann müssen Sie nicht jedes Mal den kompletten Rucksack auspacken, nur weil Sie die Jacke benötigen, die sich ganz unten befindet.

Nichtsdestotrotz lässt sich Kleidung in einem Koffer besser transportieren als im Rucksack. Empfindliche Materialien knittern im Rucksack leichter. Am besten ist es, Kleidung im Rucksack zu rollen. Das bietet gleich zwei Vorteile: Zum einen schöpfen Sie den zur Verfügung stehenden Stauraum optimal aus und zum anderen bleiben die Kleidungsstücke so am ehesten knitterfrei. Ein „aus dem Koffer“ leben ist mit Rucksäcken nicht möglich. Sie müssen immer den kompletten Rucksack auspacken, um an alle Kleidungsstücke zu gelangen. Sollten Sie also vorhaben, von Hotel zu Hotel zu reisen und möchten immer nur ein oder zwei Nächte in einem Zimmer bleiben, ist der Reisekoffer die bessere Wahl.

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