Thailand auf verschiedenste Weise entdecken:

Ein Land voller Kontraste

Thailand ist riesig, aufregend und unglaublich spannend – es gibt so viel zu entdecken! Akribisch an den Busplan hält sich hier jedoch niemand außer den Touristen. Andererseits macht das gerade das Reisefieber und die Lust am Entdecken fremder Kulturen aus. Die Infrastruktur ist trotz mancher Lücken gut, sodass man verschiedenste Möglichkeiten hat, Phuket, Bangkok oder Kho Samui aus verschiedenen Blickwinkeln kennenzulernen.


Dabei warten einzigartige Chancen, Land und Leute sowie die abwechslungsreiche Landschaft kennenzulernen. Thailand ist ein Land voller Kontraste, einer kulinarischen Vielfalt und reizvollen Regionen, die man stressfrei und mit Aufgeschlossenheit erleben sollte.

Zugfahren in Thailand: Ein günstiges Abenteuer


Aufgrund der langen Distanzen zwischen den größeren Städten ist die Fahrt mit dem Nachtzug ideal.
Zwischendurch ein paar Stunden Schlaf und in der Zwischenzeit den Austausch mit Mitreisenden und Einheimischen suchen, birgt Potential für interessante Gespräche und jede Menge Tipps, was es auf der Reise noch zu entdecken gilt. Die Sitze in einem thailändischen Nachtzug werden abends vom Schaffner zu einer bequemen Schlafpritsche umgebaut, frisches Bettzeug inklusive. Natürlich kann man nicht den Komfort von zuhause erwarten, aber für hiesige Verhältnisse sind die Züge sauber. Kleiner Tipp: Warme Sachen für die Zugfahrt sind empfehlenswert, da die Klimaanlage automatisch geregelt wird. So kann es mitunter frisch werden.
Zur Privatsphäre gibt es einen Vorhang vor dem Bett, die Hygiene findet auf Toiletten und bei Waschbecken ausreichend Gelegenheit. Das Wasser eignet sich zum Zähneputzen und Waschen, allerdings nicht zum Trinken. Um Problemen vorzubeugen, kann man online Zugkarten und eine entsprechende Platzreservierung vornehmen. Bequemer unterwegs reisen kann man in der 1. Klasse. Hier befinden sich Abteile für zwei oder vier Personen, die abschließbar sind.
Eine rasche Buchung der begrenzten 1-Klasse-Abteile ist ratsam, besonders rund um die Festtage. Das Zug-Restaurant lockt mit warmen Gerichten, Snacks und Getränken. Die Kosten sind minimal, aber es werden immer auch in den Abteilen Bestellungen aufgenommen. Alternativ versorgt man sich selbst.

Drohnen - Thailand aus der Luft kennenlernen


Information über die gesetzlichen Vorschriften und Bedingungen vor Ort, wenn man eine Drohne einsetzen möchte,  und deren Registrierung ist empfehlenswert.
Inzwischen ist es erlaubt, seine Drohne in Thailand aufsteigen zu lassen, um die unglaubliche Landschaft auch von der Luft zu bestaunen und in Bildern und Videos festzuhalten. In Thailand bedarf es allerdings einer Registrierung. So ist seit dem Jahr 2017 eine CAAT (Civil Aviation Authority of Thailand) von Nöten, sofern die Kamera mehr als 2kg schwer ist oder über eine Kamera verfügt. Diese Vorgaben sollte man dringend einhalten, sonst droht Ungemach und Entzug der Drohne.
Um die Registrierung zu erhalten, sollte man parallel über einen zeitlichen Puffer verfügen, denn hier kann es ein wenig dauern, bis man die notwendigen Papiere erhält. Neben der Registrierung sollte jedoch auch an eine Drohnenversicherung gedacht werden. Die Haftpflicht Helden bieten eine private Haftpflichtversicherung mit weltweitem Schutz auch für Drohnen an. Dies ist häufig nicht der Fall und eine Klärung und eine Prüfung des eigenen Versicherungsschutzes sollte dringend erfolgen, bevor es sorglos in den Urlaub gehen kann.
Nicht nur Extremsportler nutzen mittlerweile gerne Drohnen, um neue Spots für mehr Kick zu finden. Die Drohne liefert Wanderern und Bergsteigern gute Vorabinformationen auf den Strecken. Besonders Reisende, die aktiv sein möchten, werden aufmerksamer und erleben ihre Umgebung durch die Drohnenflüge viel intensiver. Ein Plus sind neue Kontakte, denn für viele Einheimische ist so eine Drohne ein ungeahnter Anblick. Vor allem macht es Spaß, ein neues Land zu bereisen und es aus den verschiedensten Blickwinkeln und Perspektiven kennenzulernen.

In den Städten mit dem beliebten Tuk Tuk unterwegs


Das Verkehrsmittel Nr. 1 Thailands ist das beliebte Tuk Tuk. Die motorisierten Rikschas gehören zum Straßenbild und sollten bei einer Reise durch Thailand nicht fehlen.
Bevor man sich auf das Abenteuer einlässt, mitten durch den hektischen Verkehr und einem sehr motivierten, entspannten Tuk Tuk Fahrer zu rasen, ist es ratsam, den Preis zu verhandeln. Meist bieten die Fahrer großzügig an, ihre Passagiere überall hinzufahren, wo sie gerne möchten. Mitunter landet man dann jedoch an touristentypischen Orten, an denen der Fahrer hofft, dass die Gäste das eine oder andere Stück kaufen. Entspannter ist man mit einem Angebot ab 50 Baht unterwegs, das am vereinbarten Zielort endet – ohne spontane Stopps bei Sehenswürdigkeiten oder Märkten.

Eine Fahrt mit dem Tuk Tuk macht Spaß und bringt einem die Stadt, das Lebensgefühl näher. Das mag mit Nachteilen verbunden sein, denn Lärm und Abgase beeinträchtigen das Fahrerlebnis, das für viele Europäer ungewohnt ist, doch sehr. Mit Gepäck ist das Tuk Tuk jedoch eine preisgünstige Alternative zu einem Shuttlebus.
Einsteigen, Gepäck wird verladen, fertig. Engagierte Fahrer bieten sich gerne als Stadtführer an und zeigen mitunter Ecken, die man normalerweise nicht kennt. Wer ernsthaft Interesse hat, hinter die Fassaden von Sonne, Strand und Meer zu blicken, das Land intensiver und realistisch kennenzulernen, dem bietet sich damit eine einzigartige Chance, neue Einblicke und Perspektiven zu gewinnen.

Über das Wasser mit Fähre oder Longtailboot


Große Inseln im Süden von Thailand erreicht man am einfachsten mit der Fähre.
Es gibt Express- und Speedboote, aber auch Katamarane. An Bord gibt es meistens Erfrischungen und Snacks zu kaufen. Zwischen Inseln wie Koh Yao Yai oder Koh Lanta fahren die Fähren mehrmals täglich.
Das schmale bunt gemalte Longtailboot wird am Bug mit Leinentüchern und Blumenkränzen geschützt. Grund dafür ist die Hoffnung der Skipper, dass ihnen die Götter zugeneigt sind und eine sichere Fahrt gewähren. Viele der landestypischen hölzernen Boote sind überdacht und bieten Platz für 16 Personen. Man sollte nicht davon ausgehen, dass jedes Longtailboot ein Dach hat. Sonnenschutz, eine Kopfbedeckung oder ein Regenschirm sind daher idealerweise immer griffbereit, um für Eventualitäten gewappnet zu sein.

Songthaew, die typischen Pickups


Der Songthaew, ein Pick-Up mit Bänken und Überdachung, ist ebenso bekannt wie das Tuk Tuk.
Das Taxi fährt an festen Routen und zeichnet sich durch ein faires Preis-/Leistungsverhältnis aus. Die Preisabsprache funktioniert gut und so kann man den Pick-Up für die Fahrt zu den schönsten Stränden Thailands nutzen. Wer einsteigen möchte, gibt das durch ein Handzeichen, in dem er den Handrücken nach unten hält, bekannt. Nach einer erfolgreichen Preisabsprache geht es mit dem Songthaew weiter.
Alternativ gibt es Roller, Fahrräder oder Taxis, um Thailands Städte zu besichtigen. Wasser und Kopfschutz wegen der hohen Temperaturen sind ratsam. In Thailand herrscht Helmpflicht, was angesichts des enormen Verkehrsaufkommens und der teils rasanten Fahrweise der Thais kein Fehler ist. Auch die Taxis sind kostengünstig, sofern man nicht auf einen Fahrer trifft, der vorgibt, einen kaputten Zähler zu haben. Dann könnte es sein, dass der Preis am Ende höher ist als der übliche Taxipreis durch den Zähler.

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