Birma Bagan

Birma:

Freiheitsheldin heißt Barack Obama und Touristen willkommen

Es war ein historischer Staatsbesuch! Seit Barack Obama am 19. November 2012 als erster US-Präsident das südostasiatische Land Myanmar betrat, steht es mehr denn je im Fokus der Welt.

Nach seiner Audienz bei König Bhumibol und politischen Gesprächen mit Premierministerin Yingluck am Sonntag, den 18. November 2012 in Bangkok, traf der amerikanische Präsident am darauffolgenden Tag in Birma ein. Begleitet wurde er von Außenministerin Hillary Clinton. Mit seinem Abstecher von Thailand unterstütze er den demokratischen Reformprozess, betonte Obama beim Treffen mit Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi und Präsident Thein Sein.

Zur Erinnerung: Birma stand seit 1962 unter einer Militärherrschaft, bis diese am 4. Februar 2011 den einstige Regierungschef der Junta, Thein Sein, als zivilen Präsidenten einsetzte. Dieser hatte kurzerhand für das Treffen mit Obama seine Teilnahme am Gipfel der "Südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN" in Kambodscha unterbrochen.

Zehntausende Menschen begrüssten Barack Obama mit Jubelrufen und Plakaten. Doch trotz der begeisterten, hoffnungsfrohen Menge wurde auch heftig Kritik geübt. Der Präsident  mache dem Land angesichts ethnisch-religiöser Gewalt und weiterhin eingesperrter Gesinnungshäftlinge verfrüht seine Aufwartung, hiess es in internationalen Medienberichten. Diese Einwände wies das amerikanische Staatsoberhaupt jedoch entschieden zurück. Er lobte den neuen Weg, den das Land derzeit einschlägt, und Aung San Suu Kyi dankte für die "treue Unterstützung" der USA für die Demokratiebewegung.

Ein "Neuland" öffnet sich

Seit 1996 hatte die Partei von Birmas Freiheitsheldin San Suu Kyi, die sogenannte National League for Democracy (NLD), Touristen dazu aufgerufen, das Land nicht zu besuchen. Der Aufruf war eine Reaktion auf die "Visit Myanmar"-Kampagne der Militärjunta und sollte auf die Menschenrechtsverletzungen des Regimes und dessen Monopolstellung im Tourismussektor aufmerksam machen. Der Boykottaufruf war allerdings nicht unumstritten; kritisiert wurde unter anderem, dass durch das Wegbleiben von Besuchern vor allem die Bevölkerung leide und deren Einnahmen auf Dauer ausbleiben.

Nach Zugeständnissen des Militärregimes und der aufsehenerregenden Freilassung von San Suu Kyi aus ihrem jahrzehntelangen Hausarrest im November 2010,  hatte die birmesische Oppositionspartei NLD die Boykottforderung jedoch letztes Jahr offiziell und endgültig fallengelassen.

"Die NLD heißt alle Besucher willkommen, die den Wohlstand der Bürger von Birma und den Schutz der Natur fördern möchten. Jeder ist ab sofort eingeladen, einen Einblick in das kulturelle, politische und soziale Leben in Birma zu gewinnen und einen schönen und erfüllenden Urlaub in unserem Land zu verbringen." 

Von: Nathalie Gütermann

Info

Gerade jetzt lohnt sich eine Reise ins Nachbarland von Thailand. Birma ist ein echtes Traumland und hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten.

 

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