Nam Nao:

Kühles Wasser

Eine Kolumne von TV-Star Amorn Surangkanjanajai, besser bekannt als Gung aus der Lindenstraße


Das Wetter wird langsam wieder wärmer in diesem Februar, dem ein außergewöhnlich kalter Januar vorausging. Fasziniert davon ließ ich es mir nicht nehmen, mich in den besonders kalten Norden zu wagen, um mir persönlich von den klimatischen Umständen ein Bild zu machen. Der Klimawandel scheint Thaiboxen gelernt zu haben, und erschlägt viele mit Temperaturen bis knapp 0 Grad in der Nacht.
Diesen Monat habe ich mich dazu entschieden, Ihnen ein sehr interessantes Naturgebiet mit vielfältiger Vegetation wie z.B. Flügelfruchtgewächsen, Immergrün sowie Laub- und Pinienwäldern vorzustellen: Den Nam Nao Nationalpark in der Petchabun Provinz. Für Naturfreunde und Tierliebhaber bietet Nam Nao eine faszinierende Landschaft, in der sich über 200 verschiedene Vogelarten und Wildtiere wie Elefanten, Tiger, Füchse und Bären tummeln. Das Gebiet mit einer Fläche von über 966 Quadratkilometern erstreckt sich von Lom Sak und Lom Kow in Petchabun bis hin nach Kornsan und zur Loi Provinz. Die Anzahl an wildlebenden Elefanten nimmt hier übrigens wieder zu.
Als Besucher hat man die Möglichkeit, im Nationalpark zu übernachten um Vögel und andere Tiere zu beobachten und sich voll und ganz auf die Wildnis einzulassen. Egal, ob Sie ein rustikaler Camper sind oder eine Hütte oder einen Bungalow bevorzugen, für jeden Typ Naturfreund ist etwas Erschwingliches dabei.
Man erreicht den Nam Nao Nationalpark ganz bequem von Bangkok aus mit dem Auto über die Nationalstraße in Richtung Norden. Von Chiang Mai aus fährt man südlich in Richtung Lom Sak und von Khon Khaen aus über die Nationalstraße 12, die als Verbindungsroute vom Nordosten zum Norden fungiert.
Ein kleiner Tipp: Das Gebiet ist sehr empfehlenswert für Wanderungen!
Ihr Amorn

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