Typisch Thai:

Bei bestimmten Zeremonien im Tempel verbindet ein "Glücksfaden" die Besucher mit Mönchen oder mit Buddha-Statuen. Den "sai sin" kann man sich auch von einem Mönch ums Handgelenk binden lassen, damit man das Glück immer bei sich trägt...! Ein schöner, typisch thailändischer Brauch.

Glücksfaden "Sai Sin"

Kurioses am Rande des Kulturschocks, kurz und schmerzlos erklärt


Hätten Sie's gewusst?
An manchen Buddha-Statuen oder bei bestimmten Zeremonien im Tempel sieht man ein Netz aus Schnüren, die an mindestens einer Stelle den Buddha berühren, sonst aber sternförmig oder in parallelen Strängen einige Meter über dem Boden gespannt sind. Dieser in der Regel weiße Baumwollfaden heißt „Sai Sin“ und steht für die Lehren Buddhas. Sein Geflecht soll den Raum, den er überspannt, beschützen und schlechte Geister abhalten.
Er wird oft auch auf Hochzeiten oder Beerdigungen eingesetzt, wo er Braut und Bräutigam oder eben den Sarg mit einem Buddha und den anwesenden Mönchen verbindet.
Wird ein Haus geweiht, legt der Eigentümer den Faden erst im Uhrzeigersinn um das Gebäude, bevor die eingeladenen Mönche den Faden ebenfalls aufnehmen und alle Menschen und Dinge  innerhalb des Netzes segnen.
Auch Sie können ein Stück des "geweihten Fadens" mit nach Hause nehmen. Lassen Sie sich diesen bei Ihrem nächsten Besuch in einem Tempel von einem Mönch ums Handgelenk binden.

So trägt man das Glück immer bei sich...
Alexander Heitkamp

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