Phuket Update - Schirme & Stühle:

Privates Strand-Equipment "ok"!

Was denn nun? Nach Aussage des Phuket Vize-Gouverneur Jamleran Tipayapongtadav gegenüber der Tageszeitung "Phuketwan" ist es Urlaubern nun doch erlaubt, ihre eigenen Schirme, Klappstühle oder Strandmatten mitzunehmen. Nun geht die Diskussion erst richtig los...


Der "Strand-Service" durch thailändische Vermieter von Liegestühlen und Sonnenschirmen sowie anderen Annehmlichkeiten wurde im Rahmen eines groß angelegten "Beach clean-ups" der Armee vor einigen Monaten verboten. Zwar sahen die Strände danach aus wie "aus dem Ei gepellt", nämlich schneeweiss und sauber - so wie die Natur sie geschaffen hat. Ein Traum, in der Tat.

Die Kehrseite der Medaille: zahlreiche "beach vendors" verloren ihren Job, und ein Aufschrei ging durch die Reihen der Urlauber, die in ihren Thailandferien ein wenig verwöhnt werden wollen. Dazu gehörte der tropische Cocktail oder das kühle Bier, der schnelle Imbiss an den mobilen Bruzelküchen am Strand, die Massage im Schatten der Palmen. Und nicht zuletzt eine bequeme Liege mit Sonnenschirm, um ohne Sorge vor einem Sonnenbrand sein Buch lesen zu können.

Nur so kommt man richtig in the "Beach Mood" - da waren sich die meisten Touristen einig, und so fragte sich Thaizeit vor Kurzem: war die Aktion tadellos, oder eher traurig? Was bei der Säuberungsaktion, die sicherlich zunächst gut gemeint war, nicht bedacht wurde: Die "Beach-Beauties" erstrahlten zwar in voller Schönheit, aber die Urlauber blieben weg - eine Katastrophe für die kommende Hochsaison. Auch THAIZEIT erhielt viele aufgebrachte Zuschriften von Lesern, die nach unseren letzten "Beach-Updates" die Destination Phuket aus ihrer Urlaubsplanung verbannten.

Privates "Beach Equipment" erlaubt

Wie es scheint, bemüht sich Phukets Vizegouverneur Jamleran Tipayapongtadav nun um Schadensbegrenzung: "Touristen können natürlich ihre eigene "Strandausrüstung" nach Patong bringen", betonte er am 18. November 2014 gegenüber der angesehenen Lokalzeitung "Phuketwan". Das gelte auch für Kamala, Kata, Karon und alle Strände Phukets. Es gebe kein Gesetz dagegen, einen eigenen Sonnenschirm und einen Klappstuhl mitzubringen.

Das sahen einige übereifrige Polizeibeamte in den letzten Wochen wohl nicht so. Eine Familie, die einen privaten Sonnenschirm mitbrachte, um ihr kleines Baby vor der Sonne zu schützen, wurde von einem Strand auf Phuket "vertrieben". Wie so oft, sind offiziell ausgesprochene Verbote wohl "Auslegungssache" des einzelnen Beamten!  

Zu diesem Thema angesprochen, sagte Oberst Jirapat Palchanaphan von der Kathu Polizeiwache gestern zu "Phuketwan", dass er wegen der derzeit stattfindenden "Asian Beach Games" derart beschäftigt sei, dass er keine Zeit habe, um das Problem im Detail zu besprechen. Allerdings räumte er ein: "Wenn Patong Offiziere den Touristen verboten haben sollten, ihre eigenen Sonnenschirme mitzubringen, so lag wohl ein Missverständnis vor".

Laut Medienbericht ging der "Chief Administrative Officer" (Vorstand für interne Aufgabenbereiche) von Karon sogar noch weiter in seinen Aussagen als zuvor der Vize-Gouverneur. ''Bei den meisten Supermärkten bekommen Urlauber eine Klappliege oder einen Stuhl für ca. 300 Baht, und einen faltbaren Sonnenschirm für ca. 200 Baht, '' sagte Weerasak Anekwongsawat.

Voraussetzung ist allerdings, dass diese nach dem Sonnenbad und Strandaufenthalt wieder entfernt werden...!

Diskussion in vollem Gange:

Nun geht die hitzige Debatte erst richtig los und die Touristen klagen weiter:
  • Die Organisation des eigenen "Beach-Equipments" ist für Urlauber sehr mühsam und eine Schlepperei.
  •  Und wohin damit, wenn man ins (kleine) Hotelzimmer zurückkehrt, oder gar wieder nach Hause fliegt?
  • Anstatt 500 Baht für Schirm & Stühle auszugeben, mietet man sich doch lieber eine Woche lang eine ordentliche Liege am Strand.
  • Wenn jeder mit seiner "Camping-Ausrüstung" ankommt, sehen die Strände bald wieder aus wie "Kraut und Rüben"...
Und was meinen Sie? Gerne können Sie sich an der Diskussion beteiligen! Wir freuen uns über jeden Kommentar auf unserer Facebookseite.

>>> Sieht es bald so aus?

Nathalie Gütermann

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