"Tattoo"-Sünden auf Thai:

Vorsicht, wenn man sich in einem fremden Land "stechen lässt" - auch in Thailand. Vor allem, wenn man nicht versteht, was auf der Tätowierung steht!! Foto/cc: Simon Claassen. Fotos im Text: Coconuts Bangkok. Foto U-Bahn-Tattoo: Hostelbookers

Erst verstehen, dann stechen!

Lustig oder lausig? Thais machen sich lustig über "terrible tattoos" von Ausländern. Was die "schrecklichen Schriftzüge" in Wirklichkeit bedeuten, lesen Sie hier. Mit Bildergalerie.


Man muss schon ziemlich blauäugig sein, wenn man sich im "Land des Lächelns" tätowieren lässt und meint, man hätte die Weisheit mit Löffeln....! Vor allem, wenn man als "Farang" KEIN Thai spricht und sich blind auf das verlässt, was einem gesagt wird. 
Oder weil man sich einfach einen hübschen Schriftzug aussucht, weil er so "hübsch heilig" aussieht. Himmel, bloß keine "Sak Yan" in einem Straßen-Studio stechen lassen. Lesen Sie erst diesen Bericht, wenn Sie sich ein paar magische Haut-Amulette mit nach Hause nehmen wollen.
>>> Thailands heilige Tattoos


Uns fällt in diesem Zusammenhang dieser Spruch ein: "Man muss gut überlegen, was man sich wünscht. Es könnte passieren, dass man es bekommt!". Denn: was einem hin und wieder auf dem Body aufgedruckt wird, ist alles andere als witzig. Und hinterher reicht es echt nicht zu sagen: "Dumm gelaufen"...   


"Thunder only happens when it's raining" (Gewitter passieren nur wenn es regnet)
Foto: Reddit/ Macken101/ Coconuts



Zum Schreien komisch..?


Thailänder mögen sich darüber lustig machen... - dies ist auch in der Tat ausgiebig auf diversen Facebook-Seiten passiert und dokumentiert. Doch für den Träger einer kaum zu entfernenden Tätowierung wird der "Schmuck auf der Haut" speziell dann zum Spießrutenlauf, wenn man nur noch belächelt wird. 

"Frühlingsrollen" auf dem Rücken


Dieses "Tattoo" bekam diese blonde Touristin auf ihrem  Rücken "aufgetischt". Von Entzücken kann danach keine Rede mehr gewesen sein, als sie merkte, was da geschehen war.



Immerhin wanderte dieses Foto mit den Worten "Fresh Spring Rolls" durch sämtliche soziale Netzwerke, sowohl in Expat-Gruppen als auch in Posts von Einheimischen. 


"Sie sollte das lieber mit Pflaumensoße bedecken", schlug ein geistreicher Kommentator vor. Ein anderer meinte dazu: "Frühlingsrollen sind immerhin besser als eine "Kriegerische Seele", oder ähnliches. In diesem Fall ist sie wohl eher friedlich, frisch und lecker..."

"Bleibt nett", schreibt dazu "Cocunuts Bangkok", eine Online-Plattform, die stets die originellsten Stories aufspürt und auch diese Geschichte aufgepickt hat. 


Schadenfreude: für viele die "schönste Freude"!



"Schreckliche Schriftzüge" zu verspotten, gehört schon seit langem zum täglichen Internet-Zeitvertreib. Hier sind nur ein paar weitere Beispiele von irreführenden, falsch geschriebenen oder schlichtweg schlecht gemachten Tätowierungen, die in Thailand durchgeführt wurden... 

U-Bahn: für immer und ewig


Nun, das muss ein ganz spezieller Wunsch dieser Dame gewesen sein. Das verschlägt einem dann doch die Sprache.  


Wie wäre es mit einer BTS-Karte? Nützlich oder nicht: jedem "das Seine"!




Tattoos zu Ehren von König Rama IX. (auf beiden Fotos oben).
Leider wurde "Rama" auf Thai falsch geschrieben. Foto: Hunsa / Coconuts



Falsch geschrieben: Das Wort “Miracle” (Wunder) auf Thai. Foto: Sanook/Coconuts








"Think before you ink!"



Also aufgepasst, liebe Leser, wenn Sie, Ihre Freunde (oder Freunde von Freunden) in einem fremden Land ins Tattoo-Studio gehen: "Erst verstehen, dann stechen!" Das gilt auch für Thailand. Denn wie heißt es doch so treffend im deutschen Volksmund: 


"Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen" (NG)
Lesen Sie auch diesen Bericht zum Thema: 

>>> Angelinas Thailand-Souvenir: Im Bann des Tigers


Quelle & Fotos: Coconuts Bangkok, coconuts.co 

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