Business-as-usual: Auf den Inseln Samui, Phangan und Tao!

Wie ist die Lage nach den Überschwemmungen auf den Touristeninseln Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao? THAIZEIT hat sich mit Ivan Dougless unterhalten, der seit zehn Jahren Bootstouren und Tauchkurse auf Samui anbietet.

Ivan Dougless
Ivan Dougless
Warum waren die drei Inseln Samui, Phangan und Tao so heftig betroffen?
Im November, während der Monsun-Zeit, ist man in der Region auf solche Wetterbedingungen vorbereitet. Dann sind auch nur wenige Touristen unterwegs. Dass es aber im März so heftig regnet, ist absolut ungewöhnlich und liegt an dem Wetterphänomen La Niña. Der Boden war noch voller Wasser und konnte die Massen nicht mehr aufnehmen, deshalb gab es so viele Erdrutsche und Überschwemmungen. Das alles passierte mitten in der Hochsaison und somit waren auch viele Menschen betroffen.


Wie ist die Lage rund drei Wochen nach dem Disaster?
Die Infrastruktur funktioniert wieder, die Straßen sind frei. Es herrscht Business-as-usual.
Welche Bedingungen haben Taucher vor Koh Tao und im Marine Park vor Samui zu erwarten?
Die Sicht unter Wasser ist noch nicht optimal und liegt vielleicht bei 70 Prozent der normalen Sichtweite. Ich denke, dass es noch zwei Wochen dauern wird, bis wieder alles beim Alten ist. Dadurch, dass die Fischer während den Regenstürmen an Land bleiben mussten, ist derzeit aber eine besonders lebendige Unterwasserwelt zu beobachten.   
Mehr zum Thema: Bilder von den Stränden auf Koh Samui
Christoph Stockburger

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