Malaysia:

Truly Asia

THAIZEIT auf einem Roadtrip durch Thailands südlichen Nachbarn Malaysia – mit furiosem Finale beim Formel-1-Rennen.


An einem heissen Septembernachmittag in den frühen Achtzigern, viele Jahre vor SMS, Youtube und Twitter, besuchte ich das erste Mal das alte „British Malaysia“, wie es damals von den englischstämmigen Kautschuk-Baronen und steifen Kolonialoffizieren des „British Empire“ genannt wurde.
Ich landete in „Jey Bee“, der Hafenstadt Johor Bahru, direkt gegenüber dem garantiert kaugummifreien Inselstaat Singapur gelegen, mit dem sie durch einen vierspurigen Straßendamm verbunden war. Ich sah die legendäre, verkehrsreiche und einstmals piratenverseuchte Meeresstraße von Malakka, und es war unerträglich heiss und stickig. Es gab grau-grüne Mangrovensträucher, Stelzenhäuser und jede Menge Plantagen; Gummibäume, Palmöl und Durian – die stachelige, in Asien begehrte, aber auch ob ihres grauenhaften Gestanks gefürchtete „Königin der Früchte“. Unser damaliger Führer, Zulkifly Sharif, zeigte uns die grau-grüne, fußballgroße Frucht und sagte: „Diese Frucht ist untrennbar mit unserer Kultur verbunden". Ich hielt die Luft an und probierte das reichhaltige gelbe, weiche Fruchtfleisch – noch zwei Tage später sollte mir mein erstes Durian-Erlebnis sauer aufstoßen. Zum Sonnenuntergang war ich bereits zurück zum Shopping an der Orchard Road im stickigen Singapur.

Kuala Lumpur „KL“ und die „Zwillings-Maiskolben“


1. April 2009. Malaysian Airlines, die Kurzstrecken-Boeing 737 aus Bangkok ist gerade gelandet – und da bin ich: Zurück in Malaysia. Die Halbinsel Malaysia bildet den südlichsten Zipfel von Asiens Festland, direkt gegenüber von Indonesien und nur wenige Grad nördlich des Äquators. Strategisch günstig gelegen zwischen dem Indischen Ozean, dem Südchinesischen Meer und der Straße von Malakka, war es ein perfekter Treffpunkt und Schmelztiegel für die Händler aus alter Zeit (Gewürze) und unerschrockene China- und Indien-Reisende; Orient und Okzident. „Wilkommen“ – „Selamat Dadang“ lese ich in Bahasa Malaysia, der offiziellen Amtssprache, auf den großen Wilkommensschildern zwischen Passkontrolle und Zoll. Und schon sind wir in einem komfortablen Kleinbus auf dem Weg nach KL. In weniger als einer Stunde erreichen wir die Ausläufer der Hauptstadt auf ruhigen, sechsspurigen Autobahnen. Links, rechts und direkt vor uns nur fabrikneue Wagen, meistens der landeseigenen Automarke Proton.
Die malaiische Regierung, dem Asien-Boom der frühen Neunziger folgend, ergriff die Gelegenheit beim Schopfe, das multi-ethnische, offiziell islamische Land und seine Hauptstadt Kuala Lumpur auf die internationale Bühne zu befördern. Und sie zeigten der Welt, wie hoch sie hinaus wollten: Mit den höchsten Zwillingstürmen der Welt, den Petronas Twin Towers aus dem Jahre 1998. Doch war dieses Bauvorhaben nur Teil einer groß angelegten Infrastrukturmaßnahme die u.a. Stadien, Autobahnen, Fünf-Sterne-Hotels, Massenverkehrsmittel und einen hochmodernen internationalen Flughafen beinhaltete. Dazu kam eine nationale Autoproduktion unter dem Firmennamen Proton (PeRusahaan OTOmobil Nasional) und als Sahne auf der Milliarden-Dollar-Infrastruktur-Torte noch eine Formel-Eins-Grand-Prix-Strecke. Alles das Werk vom „Vater der Nation“, Premierminister Dr. Mahathir.
Meinen Nachforschungen zufolge heißt Kuala Lumpur übersetzt so etwas wie „schlammiger Nebenfluss“. Dies muss sich auf den Monsoon beziehen, die Regenzeit mit ihren sintflutartigen Regenfällen. Vor weniger als zwei Jahrhunderten noch galt die Region Kuala Lumpurs als modriges und rauhes Hinterland, bevölkert von fernöstlichen Handelsstützpunkten, die von malayischen Sultanen, chinesischen Händlern und tamilischen Stoff-, sowie südindischen Diamantenhändlern betrieben wurden. Zu den Stadtoberhäuptern gehörten chinesische Bosse, britische Oxford-Kolonialisten und Helden der malayischen Unabhängigkeitsbewegung. Als wir uns dem Wahrzeichen, den Petronas Towers, nähern, sagt mein Freund vom malayischen Fremdenführerverband: „In K.L. können Sie sich nie verlaufen“. Ich frage, weshalb? „Sehen Sie nur einfach nach oben und orientieren Sie sich an unserem Wahrzeichen“.
Die „Zwillings-Maiskolben“ werden Sie liebevoll genannt, sagt unser Führer und ich entdecke wirklich gewisse Ähnlichkeiten. Im Auftrag von Petronas, eines gigantischen Öl- und Gas-Konglomerats, wurden die Türme vom argentinischen Star-Architekten Cesar Peli entworfen, mit islamischer Geometrie und Milliarden Tonnen von Beton, Stahl, Glas und Aluminium. Mein Freund sagt: „Ich habe noch nie so glänzende Aluminium-Bleche so hoch aufgetürmt gesehen“. Die Türme schweben, beinahe die Wolken berührend, 452 Meter über Kuala Lumpur. Hochgeschwindigkeits-Lifte katapultieren Besucher in den 41. Stock – die Skybridge und die Beobachtungsplattform, die die beiden 88 Stockwerke hohen Bürotürme miteinander verbinden. Hier ist auch das Büro des ehemaligen Premierministers Dr. Mahathir Mohamad. Unter uns liegt eine von Südostasiens ambitioniertesten Städten, am Horizont niedrige Hügel, durchbrochen von einem neu entstehenden Mischwald aus frisch errichteten Wolkenkratzern und grünen Parks. Im Untergeschoss befindet sich das Kuala Lumpur City Center (KLCC), Malaysias ultramodernstes Einkaufszentrum.
In diesem sechsstöckigen, halbmondförmigen Verkaufstempel drücken sich junge Mädchen mit muslimischen Kopftüchern die Nasen an den Auslagen von Armani, Gucci und Rolex platt. Von Starbucks weht frischer Kaffeeduft herüber und die Filiale ist vollgestopft mit jungen, trendigen KL-Einwohnern, die bei ihren Lattes, Tall Cappuccinos und Frappes ihre neusten Netbooks oder PDA´s ausführen. Im Erdgeschoss dann noch mehr für Shopping-Verrückte: Dunhill, Ferragamo und Mont Blanc und ein lebensgroßer BMW-Sauber-Formel-Eins-Nachbau. Hat man genug vom Schaufenstergucken, lädt der Food-Court (Asiens Einkaufszentren verfügen über die weltbesten und geschmackvollsten Selbstbedienungs-Restaurants) zum Essen ein. Beginnen Sie mit Kopitiam, dem einheimischen süßen Kaffee, oder dem weißen Tee mit Milch, genannt Tea Tarik. Diese Getränke sind übrigens die beliebtesten Heiss- und Kaltgetränke in ganz Malaysia, der Straße von Malakka und Singapur. Versuchen Sie ein Nasi Goreng (gebratenen Reis) oder ein super-scharfes Peranakan Curry.

„Kelip-Kelip“


Abends genieße ich gern die zoologische (oder sollte ich besser sagen „entomologische“) Feuer-Fliegen-Flußtour in Selangor. Von einem Kuala zum nächsten Kuala. Von KL nach KS. Kuala Selangor befindet sich 75 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt. Nahe der Mündung des Selangor Flusses gehen wir an Bord einer geräusch- und vibrationsfreien Elektro-Barke. Ich komme mir wie bei einem Joseph-Conrad-“Herz der Finsterniss“-Déjà-Vu vor, als wir langsam in totaler Stille an der Böschung des Dschungelflusses vorbeigleiten. „Ruhe! Bitte! Und kein Blitzlicht – Fotos gehen in Ordnung, aber bitte kein Blitz!“, ruft Kapitän Suleiman Muqbil.
Wir betreten das „Kelip-Kelip“ Feuer-Fliegen-Habitat – die umwerfende Licht-Show hat gerade begonnen! Tausende von Käfern beginnen im Dunkeln zu leuchten. Sie blinken zwei, dreimal in der Sekunde, einige verharren auf einem Fleck, andere hüpfen herum. In einigen Büschen und Bäumen blinken ganze Kolonien von Feuer-Fliegen völlig synchron, Stunde um Stunde, fast als wären sie eine Lichterkette an einem Weihnachtsbaum. Sowohl männliche als auch weibliche Feuer-Fliegen sind in der Lage zu leuchten, nur die Männchen können dies allerdings synchron tun. Auf diese Weise werben sie um die Weibchen auf der Suche nach einem Partner. Wie die Männchen sich allerdings gegen ihre tausenden synchron mitblinkenden Nebenbuhler durchsetzen wollen, bleibt ihr Geheimnis und mir verborgen. Sofort beendet wäre dieses Schauspiel allerdings bei Regen, und so beglückwünscht uns unser Skipper Suleiman, ein pensionierter Fischer aus „KS“, zu unserem Glück: „Gestern hat es noch geregnet. Sie haben Glück“.

Südwärts auf dem NSE Highway

Zurück auf der Straße! Es ist früh am Morgen und wir sind unterwegs auf dem eindrucksvollen Nord-Süd-Super-Expressway runter nach Malakka. Die 848 Kilometer lange „NSE“ beginnt in Bukit Kayu Hitam (in der Nähe Thailands) im Norden und endet in Johor Bahru („JB“) im tiefen Süden, gegenüber Singapur. Die Straße verbindet alle größeren Städte in acht malayischen Provinzen der Westküste der Halbinsel Malaysias. Diese hochmoderne, tropische „Autobahn“ wurde am 8. September 1994 eingeweiht und kostete die stolze Summe von 6 Milliarden malayischen Ringit. Wie bei europäischen Fernstraßen gibt es jede Menge Rasthöfe, Brückenrestaurants und, anders als in Europa, muslimische Gebetsräume. Und natürlich Maut-Stellen. Die Gebühren basieren auf der zurückgelegten Distanz. Auf der gesamten „NSE“ gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h.

Malakka

Der britische Autor Somerset Maugham besuchte Malaysia in den zwanziger Jahren und schrieb: „Malakka besitzt die traurige und romantische Atmosphäre all jener Orte, die einmal von Wichtigkeit waren, nun allerdings in der Erinnerung an längst vergangene Herrlichkeit leben“. „Ma-lakka ...“ der Name erinnert an die Mystik des alten Orients. Die alten kolonialen Einflüsse der Portugiesen, Holländer, Briten und Chinesen sind omnipräsent. Alle Reisebusse halten am „Old Malakka Town Center“ mit seinem originalgetreu restaurierten, roten „Stadthuys“ von 1650 sowie an der „Christ Church“ und anderen Überbleibseln aus der Zeit der „Dutch East India Compagnie“. Zu jener Zeit war Malakka einer ihrer Handelsstützpunkte im fernen Osten. Später, gemeinsam mit Penang und Singapur, wurden diese Orte „Meerengen-Niederlassungen“ genannt. Aus dem Orient kamen die Chinesen. Die älteste chinesisch-stämmige Volksgruppe in Malaysia sind die Peranakan, ursprünglich von Hokkien oder Teochew abstammend. Diese Pioniere, fern abseits ihrer Heimat, heirateten ortsansässige Frauen – eine neue Kultur wurde geboren. Die Männer nannte man „Babas“, Frauen „Nyonas“ und ältere Frauen „Bibkis“. Ein Zeugnis der Kleider, die sie damals trugen, zeigt sich an der Uniform der Flugbegleiter von Malysian und Singapore Airlines. Die Frauen sind ausgestattet mit Nyonas-Kleidung und -Schuhen. Ihre gemeinsame Vergangenheit wird veranschaulicht im „Baba Nyonya Heritage Museum“, einem restaurierten Stadthaus, welches einmal einem reichen Malakka Baba gehörte, der es mit einer interessanten Mischung aus chinesisch-britischen Möbeln ausstattete. Schließlich unternehmen wir einen Bummel auf der Jonker Street, im Herzen von Malakkas Chinatown, wo sich die ältesten Unterkünfte und Behausungen bis zurück zum 17. Jahrhundert befinden. Jalan Jonker wird inoffiziell auch als die Antiquitäten-Straße Malakkas bezeichnet. Als wir die Stadt verlassen, sehen wir dann doch die Anzeichen der Globalisierung; Carrefour, McDonald‘s-Filialen und Tesco-Supermärkte prägen das Bild.

Auf Wiedersehen Malakka – Putrjaya wir kommen!

In Malyasia scheint sich alles innerhalb eines Drei-Stunden-Radius zu befinden. Von Malakka ins Marriott Putrjaya brauchen wir auf dem NSE-Highway zwei Stunden fünfunddreißig Minuten. Das Fünf-Sterne-Konferenz-Hotel liegt zwischen Kuala Lumpur City und der Grand-Prix-Rennstrecke von Sepang. Putrjaya ist die neue Vorgarten-Satellitenstadt 25 Kilometer südlich der Metropole Kuala Lumpur. Als ich am Morgen den Frühstückssaal des Hotels betrete und mich an der reichhaltigen Auswahl erfreue, vermisse ich die Mechaniker der Formel-1-Teams von Virgin GP Brown und BMW Sauber, beide haben im Hotel je fünfzig Zimmer belegt. Sie müssen schon bei Sonnenaufgang gestartet sein ... Es ist Renntag!

Das heiße, verregnete Rote-Flaggen-Rennen

Es wurde als das heißeste Formal-1-Rennen der Welt angekündigt und wird als der nasse und kurze Große Preis von Malaysia in Erinnerung bleiben. Aber THAIZEIT war dabei! Es war ein Tag, der mit gefühlten 50 Grad Celsius begann und mit sintflutartigem Regen, Gewitterblitzen, Regenschirmen, Roten Flaggen und einem Rennabbruch endete. Die Tore der Sepang-Arena öffnen sich früh und die Formel-1-Jünger aus der ganzen Welt strömen herein. Die Hardcore-Fans halten Ausschau nach ihren Teamfarben, nach Fahrernamen auf Overalls, Herstellerlogos und Nationalflaggen. Die Ferrari-Verrückten in ihren blutroten Shirts mit dem paradierenden Scuderia-Ferrari-Abzeichen sind aufgeregt: Wird Kimi Räikkönen seinen Sieg von 2008 wiederholen können? Gegenüber der Startgeraden verkaufen gut ausgestattete Souvenir-Einkaufscenter Ohropax, niedliche Grand-Prix-Teddys, Schlüsselanhänger und die obligatorische Formel-1-Kappe. Es liegt Erwartung in der Luft, die Menge ist auf gut 70.000 Menschen angestiegen, sie tragen ihre Eintrittskarten um den Hals und haben sich die Gesichter angemalt, zum Beispiel mit finnischen Flaggen auf der Stirn. Es herrscht die Atmosphäre eines Rock-Festivals in einem Badeort, alle tragen Shorts, Hubschrauber kreisen und Rot-Kreuz-Helfer stehen bereit. Und es ist heiß, sehr heiß. Die stechende Ofenhitze des Äquators ist unbarmherzig, die Sonne brennt sich in die Haut. Kein Windhauch. Dafür höchste Luftfeuchtigkeit. Man wird langsamer, trinkt mehr Wasser. „Mad dogs and Englishmen go out in the midday sun“ sang Joe Cocker. Hier in Malaysia gehen wir alle Formel-1-gucken – al fresco.Ganz anders hoch oben in den VIP-Suiten, wo die internationalen Konzernmanager in klimatisierten, kühlen, angenehmen Glasboxen sitzen, Genuß-Lounges mit 5-Sterne-Catering, Canapés, gekühlter Weißwein, Cocktails, importiertes Bier. Private Badezimmer sind vorhanden. Eintritt nur auf Einladung, dafür legt man gern bis zu 500.000 Baht hin. Inklusive Bewachung. Der 5,5 Kilometer lange Rennzirkus heisst offiziell Sepang International Circuit und ist das Zuhause des jährlichen Großen Preises von Malaysia. Die ultramoderne tropische Rennstrecke wurde 1998 vom deutschen Rennstrecken-Architekten und ehemaligen Fahrer Hermann Tilke entworfen, der später auch noch die Strecken von Schanghai, Bahrain und Istanbul kreierte. Um 16 Uhr treffen die Fahrer ein, auf dem Dach eines Doppeldecker-Busses stehend. Wie der Einmarsch der Gladiatoren. Sie winken der jubelnden Menge zu. Eine Runde für die Zuschauer, die einzige Chance, sie ohne bunten Helm zu sehen. 23 Fahrer aus zehn Ländern, darunter fünf Deutsche: Heidfeld, Vettel, Sutil, Glock und Rosberg. Und ein Schweizer: Buemi. Dann der Start, Punkt 17 Uhr, ohrenbetäubender Lärm, Vollgas aus allen Rohren, noch in der ersten Runde werden 250 Stundenkilometer erreicht. Dann der Regen, Dunkelheit, Scheinwerferfluten, Überholmanöver, rutschende Rennwagen – und Abbruch nach nur 32 von 56 Runden. Malaysias neuer Premierminister Datuk Seri Najib Tun Razak überreicht Jenson Button den Pokal, der einen deutschen Doppelsieg verhinderte: Heidfeld und Glock auf Platz zwei und drei. Champagner spritz.

Adieu Malaysia

Als ich zurück nach Bangkok fliege, denke ich noch, dass alle Einwohner des Vielvölkerstaates Malaysia wirkliche Asiaten sind – mit einem gemeinsamen multikulturellen und multireligiösen Erbe. Trotz der enormen Herausforderung, nach langer Zeit der Kolonialisierung eine Nation zu formen, haben die Malaien es geschafft, eine politische Kultur der nationalen Verständigung zu schaffen und eine von Südostasiens dynamischsten Metropolen aufzubauen: Kuala Lumpur mit seinen modernen Hochhäusern, allen voran die „Zwillings-Maiskolben“ und die Weltklasse-Formel-1-Arena. Und sie haben es geschafft, kulturelle Einflüsse aus Großbritannien, China und Indien zu bewahren, am besten zu beobachten in der Architektur und in der Küche. Malaysia truly Asia – im Herzen Südostasiens. Selamat tinggal – Farewell!

Johannes Lindgren

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