Typisch Thai:

In Thailand typisch in Strandbars und auf Partymeilen: der Eimerdrink

Eimerdrink

Der Eimerdrink, dessen Inhalt nicht nur schmeckt und schnell leicht berauscht, kann mitunter auch gefährlich werden. Hier lesen Sie, warum!


Jeder, der schon mal auf Thailands Partymeilen unterwegs war - sei es auf Bangkoks "Khao San Road", auf Pattayas "Walking Street" oder auf Phukets "Bangla Road" - hat definitiv schon einmal einen "Bucket" gekauft. Vor allem auch auf Thailands Inseln - speziell auf Koh Phangan oder Koh Samui - schlürft das Jungvolk das Mixgetränk mittels Strohhalm aus Eimerchen. 
Das ist die touristische Variante. Der Ursprung des Eimerdrinks ist jedoch "very Thai" - das kann man auch in diesem wunderbar originellen und witzigen Lesebuch "Typisch Thai" nachlesen...!

Thais lieben das Feiern


Wie beim Essen ist der Thai auch beim Trinken ungern allein. Wenn er ausgeht, dann mindestens zu dritt. Und ganz in der Tradition des "Tom Yam Gung Topfes" wird dann auch gemeinsam aus einem Gefäß getrunken.
Und so wurde aus praktischen Gründen der „Bucket“ erfunden - ein kleiner Plastikeimer, in den alle Zutaten für den Longdrink oder Cocktail hineingestellt werden, um damit zum Picknick an den Strand zu fahren, oder abends in der Soi zu feiern.  Schließlich wird alles zusammengeschüttet, mit Strohhalm für jeden Trinker.

Rauschgefahr im Schnellverfahren!


Strandbars und Discos haben diesen "Trick" längst nachgemacht, denn der Eimerdrink ist preisgünstiger als der Cocktail im schicken Glas - darüber ist auch so mancher Kunde dankbar. Ein Fläschchen Red Bull dazu verlängert die Nacht, und dank des handlichen Henkels muss man das Trinken für eine Tanzeinlage noch nicht einmal unterbrechen...
Thaizeit-Tipp: Vorsicht jedoch vor dem großen Rausch, denn oftmals wird der Drink im Eimer regelrecht zusammen gepanscht und man kann kaum kontrollieren, welcher "hard drink" in welcher Menge hineingeschüttet wurde. Insbesondere Frauen sollten sich in Acht nehmen.

Lebensgefährlich: "Spiked Drinks"


Noch schlimmer - und vor allem auch lebensgefährlich - sind "Spiked Drinks"! Dies bedeutet übersetzt: "Ein mit Rauschmitteln versetztes Getränk". Gerade wenn man seinen "Mixer" nicht selbst mixed, weiß man nie, was da "alles in den Topf kommt". Resultat: Ist der Eimerdrink "gespiked", wirkt er höchst narkotisierend und kann unter Umständen zu Gewalttaten aller Art führen. Meist kann sich der Partygänger später weder an die Fete, noch an "eine Tat" erinnern.
Besondere Vorsicht ist bei bekannten "Drogen-Partys" geboten, insbesondere auf Koh Phangan! Doch gerade dort gibt's aktuell neue Verbote, Drogen-Razzien und strenge Kontrollen. Mehr dazu lesen Sie hier...

>>> Verbote auf Koh Phangan

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