Birma Mönche

Internet in Birma:

Schleichende Entwicklung mit Hoffnungsschimmer

Mit den Diensten eines chinesischen Telekommunikationsunternehmens könnten bald 800.000 Menschen in Birma online sein – doppelt soviel als jetzt.

Laut einem Bericht von thenextweb.com wird die Firma Beijing Xinwei Telecom die Verfügbarkeit von kabellosem Internet in Birma ausbauen. In drei großen Städten des Landes habe das Unternehmen in der Vergangenheit bereits Breitand-Netz installiert.

Von den neuen Anschlüssen könnten rund 400.000 Menschen profitieren. Glaubt man offiziellen Angaben der birmesischen Behörden, gibt es derzeit rund 380.000 Internetnutzer – ein Anteil von 0,7 Prozent der Gesamtbevölkerung von 54 Millionen Menschen. Shawn Crispin vom Committee to Protect Journalists gab gegenüber der Nachrichtenagentur AP an, er gehe von 0,3 Prozent aus.

Für den Großteil der Birmesen ist ein Internet-Anschluss schlichtweg zu teuer.

Erst im September 2011 hat die Regierung Brimas die Internetzensur etwas gelockert. Webeiten von Medien wie BBC, Democratic Voice of Burma oder Radio Free Asia sind nun nicht mehr blockiert, ebenso wie YouTube.

Das südostasiatische Land ist derzeit um eine Imagepolitur bemüht und hat mehrere tausend politische Häftlinge freigelassen.

Mehr dazu: Von Lonely Planet dringend empfohlen: Eine Reise nach Birma

Von: thaizeit

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