Pattaya:

Ein runder Tisch für den Osten

Die Deutsch-Thailändische Handelskammer verstärkt ihre Präsenz zwischen Chonburi, Pattaya und Rayong


Frisch im Amt, darf der Geschäftsführer der Deutsch-Thailändische Handelskammer (GTCC), Stefan Bürkle, eine Neuerung im thailändischen Handelskammergesetz verkünden: Zukünftig dürfen auch Unternehmen außerhalb Bangkoks stimmberechtigte Mitglieder der Kammer werden, und Privatpersonen aus ganz Thailand können Mitglieder ohne Stimmrecht sein.
Da passt es, dass sich die Kammer auf die Ostküste konzentriert und hier ab sofort einen monatlichen Gesprächskreis etabliert. Die erste Veranstaltung dieser Art fand am 8. Februar in Pattaya statt. Stefan Bürkle informierte Mitglieder und Interessierte über die künftige Ausrichtung und forderte offensiv Kritik an der bisherigen Arbeit der Kammer ein, um deren Dienstleistungen laufend zu verbessern. Konkret wurden eine stärkere Integration des Mittelstands, eine Optimierung der Kommunikation und eine intensivere Präsentation von Produkte und Unternehmen in Aussicht gestellt.

Starke Wirtschaftsdaten

Ein zweiter Schwerpunkt der Veranstaltung waren die Entwicklungen der Wirtschaft in Thailand und der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Thailand und Deutschland. Überraschende Zahlen präsentierte Stefan Bürkle seinen Zuhörern: Das Bruttoinlandsprodukt Thailands erreicht weltweit Rang 21, liegt damit vor den meisten EU-Staaten – und wächst beständig. Top-Werte auch beim privaten Konsum, bei der Unternehmensfreundlichkeit und den Lebenskosten. Ebenfalls erfreulich: Thailand importiert immer mehr Produkte aus Deutschland – und umgekehrt. Das Gesamtvolumen dürfte in diesem Jahr 6 Milliarden Euro übersteigen. Für einen gelungenen Abschluss sorgte dann nicht zuletzt Kammermitglied Rikko Schachermeier: Er brachte den deutschen Wein vom Weingut Knoll und Vogel mit.

Thaizeit

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