Phuket "Ozean Clean-up":

200 Taucher im Einsatz!

"Dive against Debris" heisst die beispiellose Säuberungsaktion, die von der "Aware Foundation" in Kooperation mit PADI-Tauchern durchgeführt wurde... pünktlich zum Beginn der Hochsaison auf der beliebten Ferieninsel.


Man kann's kaum glauben, wie verdreckt das Meer an manchen Stellen sein kann - und dafür sind nicht zuletzt auch die Thailand-Urlauber verantwortlich.
Aktuelles Beispiel: die Andaman Sea, rund um Phuket.
Ende September 2014 waren knapp 200 professionelle Taucher mit 10 Tauchbooten an den Küsten Phukets und auf hoher See unterwegs, um die Riffe und Korallengärten - für die diese Gegend so berühmt ist - von Unrat zu befreien.

Mehr als 2.000 (!) Kilogramm Müll wurden laut Angaben des "Aware"-Managements aus den Tiefen gefischt, und das war offenbar "schon etwas weniger als in den Jahren zuvor". Weitere Freiwillige waren an Phukets Stränden zugange und sammelten Glas, Kunststoffe und "anderen Dreck" ein. Nach dem großen "Beach-Clean-up" des Militärs Mitte des Jahres, ist dies nun eine weitere "Säuberungsaktion", die der Ferieninsel nur gut tun kann.

Dank an die Taucher & Helfer

Man kann diesen freiwilligen Helfern nur danken! Profis aus den umliegenden Tauchzentren wie PADI-Tauchlehrer sowie einige Amateure wollten unter dem Dach der "AWARE Foundation" (projectaware.org) beweisen, dass es möglich ist, die Tauchplätze und Strände an einem Tag wieder erstrahlen zu lassen. "Wir wollen das Bewusstsein der Bevölkerung und der Touristen zum Wohle der Umwelt steigern". Es ist ein ebenso positive Tauchaktion wie die der "Green Fins", die umweltverträgliches Tauchen zum Schutze des Meeres propagieren. 

Also, liebe Urlauber... haltet auch Ihr Euch bitte an die Regeln des Umweltschutzes, und sorgt dafür, dass die nunmehr traumhaft schönen Sandstrände auf Phuket auch weiterhin "Beach-Beauties" bleiben. 

Phuket: Modell zur Müllbeseitigung?

Laut der lokalen Tageszeitung "Phuket Gazette" will General Dapong Rattanasuwan, Minister für Naturressourcen und Umwelt, Thailands größte Insel grundsätzlich zum Vorzeigemodell für umweltfreundliche Entsorgung machen. Nach zahlreichen Beschwerden in der Vergangenheit, bei denen es vor allem um Abwasser- und Giftmüll-Problematiken ging, soll das zukünftig anders werden. "Die Regierung hat ein Budget von 530 Millionen Baht zur Verbesserung von Müllhalden und Verbrennungsanlagen zur Verfügung gestellt", so der Minister. Ausserdem sollen zukünftig eingeführt werden: Mülltrennung nach europäischem Vorbild, Umwandlung von organischen Abfällen in Kompost, die Errichtung von Glas-Containern, und das Hinzuziehen von Beratern für individuelle Haushalte.  Oft ist allerdings der Wunsch nur der "Vater des Gedankens". Ob und wann die
"Abfallwirtschaft" auf Phuket wirklich verbessert werden kann, und vor allem in welchem Zeitraum, wird sich zeigen. (NG)
Doch der Anfang ist schon mal gemacht: zum Beispiel Dank der Säuberungsaktion "Dive against Debris" (Tauchen gegen Müll).


Weitere Infos: projectaware.org

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