Thailand News:

Garant für umweltfreundliche Energiegewinnung

Siemens baut in Thailand Kraftwerke der neuen Generation


Thailands Energiebedarf als Schwellenland steigt weiterhin rasant, in den nächsten 15 Jahren wird sein Wachstum auf 70 Prozent geschätzt (siehe THAIZEIT Nr. 19).
Vor dem Hintergrund der hohen Nachfrage vor allem aus der Stahl-, Textil- und Kautschukindustrie plante die Regierung unter Ex-Premier Thaksin eine Erhöhung der Kraftwerksleistung auf 44.000 Megawatt (2005: 31.000 Megawatt) und beauftragte ein deutsch-japanisches Konsortium mit dem schlüsselfertigen Bau eines 700 Megawatt starken Gas- und Dampfkraftwerks (GUD).
Die Anlage soll noch 2009 in Betrieb gehen und kann mit Öl oder Erdgas befeuert werden. Deutscher Generalunternehmer ist die Siemens PG (Power Generation). Der Konzern ist ein alter Partner Thailands: Siemens hat in über 30 Jahren eine Reihe von Kraftwerken in Thailand gebaut und errichtet gerade ein weiteres in Songkhla. Beide Kraftwerke sollen laut Siemens Thailand CEO Lothar Herrmann „einen wichtigen Beitrag leisten, um den wachsenden Strombedarf Thailands sowohl wirtschaftlich als auch sicher und umweltverträglich zu decken“.
Siemens ist seit über 100 Jahren mit einer Vielzahl von Projekten und Produkten im Königreich vertreten. Seit 1995 gibt es das thailändische Tochterunternehmen des deutschen Konzerns, und die Geschäftsbeziehungen ins Königreich wurden ständig weiter ausgebaut. Die Palette reicht heute von Gebrauchsgütern zu Industrieanlagen, vom BTS Skytrain über Küchengeräte und Hörhilfen, bis zum Bau kompletter Fabriken.
Doch auch für eine Zukunft der erneuerbaren Energien ist man im Mutterkonzern gerüstet. Thailand müsste dank Siemens’ moderner Windturbinen und Forschung auf dem Bereich anderer erneuerbarer Energiequellen auch beim Bau alternativer Kraftwerke nicht auf Maschinen und Know How aus Deutschland verzichten. (ash)
Thaizeit

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