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Ruhe in Thailand, Verwirrung auf den Philippinen

Die deutsche Botschaft in Bangkok hat darauf hingewiesen, dass in Thailand eine Entwarnung vor radioaktiver Gefahr aus Japan gegeben worden ist. Auf den Philippinen ist dagegen Panik ausgebrochen – unbegründet, wie sich herausstellte.


Der deutsche Botschafter Dr. Hanns Schumacher teilte in einem Newsletter erneut mit, dass in Thailand Sorgen vor einer radioaktiven Wolke aus Japan derzeit unbegründet seien. Er verwies auf Analysen der thailändischen Atom-Behörde und empfahl für weitere Informationen über das Unglück in Japan die Internetseite des deutschen Ministeriums für Umweltschutz und Reaktorsicherheit www.bmu.bund.de. Dort wird unter anderem erklärt, dass "angesichts der bisherigen vorliegenden Wetterlage derzeit nicht mit einer erhöhten Strahlenexposition in China, Kambodscha, Laos und Thailand als Folge der Freisetzungen aus Fukushima zu rechnen" sei.

Auf den Philippinen hatten sich dagegen unseriöse Stimmen durchgesetzt: Wie die Bangkok Post berichtet, wurde dort über Textnachrichten und soziale Netzwerke die Meldung verbreitet, dass radioaktive Strahlung aus Japan das Land erreicht habe. Einige Schulen wurden daraufhin geschlossen, die Kinder nach Hause geschickt. Kurz darauf stellte sich heraus, dass es sich bei der Schreckensnachricht um einen schlechten Scherz handelte.

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Christoph Stockburger

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