Tinrkwasserbestände sinken:

Flut spült das Trinkwasser in Thailand weg

In Bangkok wird die Trinkwasserversorgung knapp. Die Lösung des Problems ist nicht einfach.


In den meistem Supermärkten wie Big C und Tesco sowie in den unzähligen 7-11-Shops in Bangkok bietet sich das gleiche Bild: Die Regale mit Wasserflaschen sind leer. Oft stehen nur noch Restbestände teurer Marken aus dem Ausland dort.
Das Wall Street Journal zitiert einen Berater des thailändischen Einzelhandelverbandes, wonach Lieferungen aus Malaysia unterwegs seien und sich die Versorgung Mitte nächster Woche bessern werde.
Die Ursachen des Mangels an Trinkwasser und einiger Lebensmittel wie Eier und Dosennahrung liegen am Zusammenbruch der Logistik, heißt es in dem Artikel:  
- Die großen Lagerhallen der Händler befinden sich in den am schlimmsten betroffenen Gebieten im Norden Bangkoks.
- Es ist schwierig, überhaupt an die Bestände zu gelangen. Zudem mangelt es im ganzen Land an Platz, die Waren umzulagern.
- Der Don-Muang-Flughafen, wo Güter für den Notfall untergebracht wurden, steht nun ebenfalls unter Wasser.
- Hamsterkäufe verschlimmern die Lage.
Thaizeit.de hat mit einigen Leuten aus Bangkok darüber gesprochen, wie sie mit dem Trinkwassermangel umgehen. Rona, die in einem Büro in der Hauptstadt arbeitet, sagt, dass sie schon über eine Woche kein Wasser mehr gekauft habe.
"Die meisten Bewohner der Stadt haben einen Wasserfilter im Haushalt", erzählt sie. Um sicher zu gehen, koche sie das Wasser aber zusätzlich auf und fülle es später in Flaschen ab.
Obwohl viele Regionen Thailands überhaupt nicht von der Flut betroffen sind, gibt es Engpässe im ganzen Königreich. In den Supermärkten auf Koh Samui zum Beispiel sind die Regale mit Trinkwasser und Fertiggerichten ebenfalls ausgedünnt.
thaizeit

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