Corona Virus - Nebenwirkungen:

Die Natur erholt sich!

Neben all' den Negativ-Schlagzeilen gibt es in "Covid-19"-Zeiten auch Positives zu vermelden. Die Ausgangs- und Strandsperren lassen die stark beschädigte Flora und Fauna in Thailand wieder genesen und die Luft wird von Tag zu Tag sauberer.

Thailand, 23. April 2020

Die Corona-Pandemie hat in Südostasien deutlich positive Auswirkungen auf die Natur. Vom Massentourismus verschont, blühen vor allem in Thailand Landschaften und Korallenwelten regelrecht auf, und auch die Tierwelt jubelt seit mehreren Wochen. Denn Ende März wurde der Ausnahmezustand ausgerufen, zum Teil mit strengen "Lockdowns" von Parks, Inseln und Stränden - so zum Beispiel auf Phuket.

Wie schön die menschenleeren Strände dort sind, haben wir Ihnen in diesem Video-Bericht bereits gezeigt.  

Seltene Schildkröten vermehren sich

Nun hat auch eine extrem seltene Schildkrötenart - nämlich die gefährdete und vom Aussterben bedrohte Lederschildkröte (Foto links) - in Phukets vorgelagerter Phang Na Bucht für gigantischen Nachwuchs gesorgt.

Lokale Medien sprechen von Rekordzahlen. Etwa 60 Tage dauert es vom Brüten der Eier bis zum Schlüpfen der Babies.


Da derzeit niemand an den Beaches unterwegs ist und deshalb auch keine Nester oder Eier kaputt getreten werden können, konnten die Kleinen in aller Ruhe schlüpfen.

Seit letzten Monat bis heute wurden ganze 11 Nester vom Phuket Marine Biological Centre gezählt - das sind viele! Video-Aufnahmen zeigen, wie sich die Jungtiere aus einem Loch im Sand in Richtung Meer begeben. "So etwas hat es seit 20 Jahren nicht mehr gegeben", jubeln Naturschützer.

Mit einer Länge von bis zu zwei Metern und einem Gewicht von durchschnittlich 500 Kilogramm ist die Lederschildkröte die größte Meeresschildkröte der Welt.

Unterdessen wurden auch weitere seltene Tierarten wie Dugongs und Walhaie gesichtet.

Auch Meer und Strände erholen sich

"Auch die Strände in Thailand profitieren von der Abwesenheit Reisender", schreibt das Reiseportal Check 24.

Die positiven Auswirkungen auf die Umwelt während der Abwesenheit von Urlaubern sei deutlich spürbar. "Seitdem die Strände im Süden Thailands für Besucher gesperrt sind, erholt sich das Ökosystem vor Ort. Laut einer Meldung der Deutschen Presseagentur dpa, die sich auf die für Meere und Küsten zuständige Behörde beruft, ist das Wasser bereits sichtbar klarer geworden und die Korallen haben sich erholt".

Auch anderswo auf der Welt hört man gute - und zum Teil auch sehr originelle Nachrichten. So schreibt beispielsweise "Die Welt": "Wildtiere wie Hirsche, Wildschweine oder sogar Pumas schlendern durch die leeren Städte. Sonst eher ruhigere Vogelarten zwitschern durch den fehlenden, menschengemachten Lärm nun lautstark und aus vollen Kehlen.

Durch die reduzierte Lärmverschmutzung profitieren nicht nur Vögel und Säugetiere, sondern auch Meeresbewohner wie Garnelen, Fische, Muscheln und Wale. Durch weniger Schiffsverkehr, Öl- und Gasförderungen sowie Fischerei haben sie die Ozeane der Welt mehr für sich".

„In Krisen liegt immer eine Chance“, fasste der thailändische Umweltminister Warawut Silpa-archa treffend zusammen. (NG)

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