Hochwasser in Thailand:

Ayutthaya (Foto: Flickr Commons/ Rev Stan)

Update vom 16. November

Reisewarnungen für Thailand abgeschwächt - Helfer in Ayutthaya gesucht - "Super-Hochwasserkanal" gegen Flutkatastrophen


+++ Einige Länder schwächen Reisewarnung ab +++
Großbritannien, Polen und Ungarn haben bereits ihre Reisewarnungen für Thailand eingeschränkt. Man solle in den von der Flut betroffenen Regionen Vorsicht walten lassen, grundsätzlich seien Reisen in das Königreich sicher, lautet die Einschätzung der Außenministerien.
+++ Vorbeugungen gegen weitere Flutkatastrophen +++
Ein Team von Experten für Katastrophenschutz hat einen Elf-Punkte-Plan zur dauerhaften Vorbeugung von Flutkatastrophen vorgelegt.
Unter anderem wird der Bau eines Super-Hochwasserkanals angeregt: Dieser soll von Manorom über Ayutthaya, Pathum Thani und Rangsit bis zur Meeresmündung in Samut Prakan verlaufenüber 200 Kilometer lang werden und bereits existierende Kanäle miteinander verbinden.
Entlang des Hochwasserkanals sollen auf einer Höhe von sechs Meter über dem Meeresspiegel zwei Highways und eine Pufferzone auf einer Breite von einem Kilometer angelegt werden.  
Als weitere Maßnahmen werden ein Frühwarnsystem, verbessertes Wassermanagement sowie die Schaffung eiens Risikokarte für Stadtentwicklung angeregt.
+++ Mithelfen beim Großputz in Ayutthaya +++
Wer bei der Reinigung eines Weltkulturerbes und dessen Umgebung mit anpacken möchte, hat am 5. Dezember dazu Gelegenheit: An Geburtstag Seiner Majestät des Königs von Thailand werden neun Tempel, neun, Kirchen und neun Moscheen die Folgen der Flut beseitigt. Weitere Infos bei der Tourismusbehörde Ayutthaya unter Tel. + 66 (0) 35 2460767.
+++ Politiker der Regierungspartei wollen neue Hauptstadt +++
20 Vertreter der Regierungspartei Puea Thai wollen eine Kommission gründen, die sich mit der Verlegung der Hauptstadt befassen soll. Ein Parlamentsabgeordneter sagte, der Boden unter Bangkok werde in den kommenden Jahren weiter absinken und die Metropole damit anfälliger für Flutkatastrophen. Deshalb sei es nötig, über einen alternativen Standort der Kapitale Thailands nachzudenken.
+++ Evangelische Kirche nimmt Spenden für Flutopfer entgegen +++
Wer die Betroffenen der Flut in Thailand unterstützen möchte kann, kann auf folgendes Konto der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache in Thailand spenden:
Evangelische Kreditgenossenschaft eG (EKK)
Bankleitzahl 520 604 10 Konto Nr. 410 519
Stichwort "Flutopferhilfe"
Bangkok Bank Emporium Branch
Account No. 096-3-00826-3
"German Protestant Church in Thailand"
Es wird darum gebeten, bei dieser Bankverbindung den Überweisungsbeleg mit dem Namen des  Spenders und mit dem Hinweis "Flutopferhilfe" per Fax an die Gemeinde schicken (Fax-Nr. +66 (0) 2711 39259), da sonst weder der Verwendungszweck der Spende noch der Name des Spenders identifiziert werden können. Weitere Informationen unter Tel. +66 (0) 2391 3631.
Hier finden Sie eine Übersicht für Touristen zur Flut in Thailand >>

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