Reise- und Sicherheitshinweise:

Noch hat das Auswärtige Amt keine Reisewarnung herausgegeben, jedoch die Sicherheitshinweise verschärft. Die Fahndung nach dem Bombenleger läuft derzeit auf Hochtouren... Foto/cc: Transformer18

Verhalten nach Anschlägen!

Das Auswärtige Amt hat nach der Bombenexplosion in Bangkok am Montagabend zwar keine explizite Warnung herausgegeben, jedoch die Reise- und Sicherheitshinweise für Thailand aktualisiert. Unterdessen ist ein Verdächtiger im Visier der Polizei.


Bangkok, 18.8.2015


Wie die Bundesregierung heute auf Ihrer Webseite mitteilt, wird Reisenden empfohlen, besonders vorsichtig zu sein und die Reisehinweise und aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes verurteilte am heutigen Dienstag den Terror im Land und sprach den Angehörigen der Opfer sein tiefes Mitgefühl aus. "Wir erwarten, dass die erneute Explosion von heute rasch aufgeklärt wird", sagte er. "Sollte sich herausstellen, dass es sich um einen Anschlag handelt, wäre das eine weitere beunruhigende Eskalation."

18.8.2015: Granate auf Touristenboote


Am Dienstag Nachmittag warf ein Unbekannter eine Granate von der Saphan Taksin Brücke am Sathorn Pier. Diese liegt direkt neben der gleichnamigen Skytrain-Haltestelle.
Niemand wurde verletzt, doch die Angst geht um. 

Offenbar war des Täters Ziel die Menschenmenge, die auf Touristenboote wartete. Zum Glück verfehlte der Sprengsatz den Pier und landete im Chao Phraya River, der nun intensiv an der Einschlagsstelle untersucht wird (Foto links). Noch ist unklar, ob dieser Anschlag mit der Bomben-Explosion vom Vortag in Zusammenhang steht.

Skytrain und Boote sind trotz des Vorfalls weiterhin in Betrieb; die Ticket-Büros sind geöffnet.    

17.8.2015: Bombe in Innenstadt


Am Montagabend ereignete sich am Erawan-Schrein im zentralen Einkaufsviertel Chidlom (u.a. Central World, Gaysorn) neben dem Grand Hyatt Hotel ein verheerender Bombenanschlag. Thaizeit berichtete hier im Detail. Mindestens 20 Menschen wurden durch die Rohrbombe getötet, mehr als 100 verletzt.
Unter den Toten wurden bislang Thailänder, Chinesen, Malaysier und ein Mann aus Singapur identifiziert. Deutschsprachige Touristen seien nicht unter den Opfern.  

Fahndung nach dem Verdächtigen


Diese läuft auf Hochtouren. Erste Hinweise auf den Täter erhofft sich die Polizei von den Aufnahmen einer Überwachungskamera sowie von Fotos, die heute veröffentlicht wurden. Darauf ist ein Mann in einem gelben T-Shirt und mit einem verdächtigen Paket am Tatort zu sehen, das er wenig später nicht mehr bei sich führte. 


Der Verdächtige gehöre wohl einer regierungsfeindlichen Gruppe an, die im Nordosten Thailands ansässig sei und den Militärputsch vom Mai vergangenen Jahres als illegal betrachtet, mutmaßten heute lokale Medien. Thaizeit jedoch rät, derzeit keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. „Es ist noch zu früh, um über die Gruppe zu spekulieren, die dafür verantwortlich sein könnte“, sagte auch der stellvertretende Regierungssprecher Werachon Sukhondhapatak. „Wir rufen alle zur Ruhe auf, damit die Sicherheitskräfte ihre Arbeit machen können. (NG)

Noch hat sich keiner offiziell "bekannt", alles ist offen. Unser Team, ebenso wie sicherlich alle unsere Leser hoffen, dass es zu keinen weiteren Anschlägen kommt. Wir werden Sie weiterhin über die aktuellen Geschehnisse und Ergebnisse auf dem Laufenden halten...

Die letzten Tage in Berichten: 





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