Urlaub auf zwei Rädern:

Wer sich nicht an die sportliche Herausforderung eines langen Trips wagt, kann auch an Ausflügen mit dem Fahrrad teilnehmen. pixabay.com © CHENA

Thailand mit dem Fahrrad erkunden

Fahrradreisen sind in Europa beliebte Alternativen zu den üblichen All-Inclusive Urlauben. Aktiv auf zwei Rädern über die Straßen brausen, die Landschaft genießen und den frischen Duft der Natur in der Nase. Für viele bedeutet das Erholung pur, in Verbindung mit Thailand würden sie einen Urlaub mit dem Fahrrad allerdings nicht bringen. Dabei sollten sie das unbedingt einmal machen.


Thailand mit dem Fahrrad erkunden


Skandinavien aber auch die Niederlande sind mit Blick auf die Statistiken der fahrradfreundlichsten Länder Europas führend beim Ranking 2015 – und waren das auch schon bei der Erhebung im Jahr 2013, die der Europäische Radfahrer-Verband veröffentlicht hat. Rumänien und Portugal liegen abgeschlagen auf den letzten Rängen. Untersucht wurde die Bedeutung des Fahrrads, der Radtourismus und auch der Fahrrad-Markt, allerdings nur in Europa. In diesem Bericht soll die Reise auch auf dem Drahtesel erfolgen, allerdings durch Thailand, denn nachdem es in Europa sogar ein entsprechendes Ranking gibt, soll nun erläutert werden, welche Bedeutung das Fahrrad in Thailand hat.

Das Urlaubsland Thailand im Kurzporträt


Thailand ist das Land der exotischen Vielfalt, der wilden Tiere, der üppigen Landschaften, der reichen Geschichte und der Gastfreundlichkeit. Mit tropischen Temperaturen lockt Thailand gerade die Gäste an, die es warm mögen.

Darüber hinaus loben die Fans die einzigartige Küche des Landes, die auch als „Spießer-Küche“ beschrieben werden könnte, denn in Thailand werden die regionalen Köstlichkeiten gerne auf Spießen angeboten, doch auch Wokgerichte, Suppen und Meeresfrüchte gehören zu den Klassikern der thailändischen Küche. In der Serie Best of Thai-Food können Interessierte sich schon einmal im Vorfeld auf die regionalen Angebote einstimmen.

Darüber hinaus mehren sich Rankings und Hitlisten, die die beliebesten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele des Landes küren. Neben den Städten Thailands gehören auch historisch bedeutende Orte sowie malerische Sandstrände zu den Orten, die bei keinem Thailand-Besuch fehlen sollten.

Wer Thailand mit dem Fahrrad erkundet, kann dieses Naturspektakel hautnah erleben. pixabay.com © marisabel

Wie erkundet man Thailand?


Der klassische Tourist verbringt die Zeit in einem Hotel, der Abenteuerlustigere reist umher ... und der Sportliche erkundet Thailand mit dem Fahrrad. Mit dem Fahrrad bei der Hitze? Ja, das geht! Zunehmend häufiger wird Thailand auch mit dem Rad erkundet. Was viele nicht wissen ist: Früher war ausländischen Besuchern das Radfahren gar nicht erlaubt. Und: Die Millionen Menschen, die in Bangkok leben, setzten sich selbst äußerst selten auf den Drahtesel. Sie bevorzugen Mopeds und Autos und überlassen das Radfahren den Besuchern.

Wer sich auf Thailandtour mit dem Fahrrad begibt, sollte genau auf die Tourbeschreibung der jeweiligen Anbieter achten, denn daraus lässt sich erschließen, für welchen Radfahr-Typ die Tour geeignet ist. 
  • Wird ein Angebot mit „Genießertour“ überschrieben, ist eine übermäßige Anstrengnung eigentlich ausgeschlossen, jedoch sollten die Teilnehmer regelmäßig Fahrradfahren, um nicht komplettes sportliches Neuland zu betreten. 
  • „Moderate Anforderungen“ weisen darauf hin, dass die Teilnehmer eine spannende Tour erwartet, sportliche Fitness erfordert, aber nicht nur für professionelle Fahrradsportler gemacht ist. 
  • Rennrad- oder Mountainbike-Touren erfordern nicht nur ein entsprechendes Fahrgerät, sondern auch die Fähigkeit, sich auf Rennrad geeigneten Strecken oder Touren, die für Mountainbikes ausgelegt sind, sicher zu bewegen. 

Tipp: Da in Thailand ganz grundsätzlich ein anderes Klima herrscht als in Europa, ist es sinnvoll, körperlich so gesund und fit wie möglich zu sein, bevor eine Reise angetreten wird. Um den menschlichen Körper optimal auf die Radtour durch Thailand vorzubereiten, ist ein regelmäßiges Training nötig. Darüber hinaus tun Interessierte gut daran, sich mithilfe des Ernährungsguides für Radsportler optimal vorzubereiten. Zum Download der hilfreichen Lektüre geht es hier.

Die Vorteile einer organisierten Reise


Auch wenn es weniger abenteuerlich klingt, gilt doch grundsätzlich, dass geführte und organisierte Touren empfehlenswerter sind, denn diese bieten neben einer strukturierten Organisation und Routenplanung auch die nötige Sicherheit. Denn wer eine Radtour vor Ort leitet, kennt sich mit den Gepflogenheiten im Land aus. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand:
  1. Die Hotels, Pensionen und Unterkünfte der ausgewiesenen Klassen sind vorgebucht und in jedem Fall verfügbar, wenn die Gruppe dort ankommt. 
  2. Die Wegstrecken sind durchdacht konzipiert und in der Praxis erprobt, so dass die jeweils geplante Wegstrecke auch gut zu schaffen ist. 
  3. Beim Radfahren durch Thailand geht es natürlich nicht nur um die sportliche Betätigung, sondern auch darum, das Land zu erkunden. Dementsprechend sind auch die Routen so gestrickt, dass die vielseitigen Sehenswürdigkeiten des Landes angefahren werden. 
  4. Wer in der Gruppe radelt, kann auch die Abende gemeinsam ausklingen lassen. Doch das ist natürlich keine Pflicht, sondern ergibt sich in der Regel allein durch Sympathien. 

Wer sich indes nicht an eine mehrtägige Radtour heranwagen möchte, kann das Land des Lächelns auch in mehreren Tagestripps erkunden. Diese werden von ebenso erfahrenen Guides geleitet und rücken eine Stadt oder eine sehenswerte Landschaft in den Fokus, die dann mithilfe des Fahrrads erkundet wird. Wer eine Reise nach Thailand plant, kann die aktuellsten Reisehinweise beim Auswärtigen Amt nachlesen.

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