Pflichtversicherung für Thailand-Urlauber:

Die für Ende 2019 angedachte Pflichtversicherung für Touristen ist vom Tisch! Das Tourismus-Ministerium hat das Thema auf unbestimmte Zeit verschoben!

Pläne gestrichen!

Im Mai 2019 nahm die lang geplante und ewig dikutierte Pflichtversicherung für ausländische Urlauber konkrete Formen an. Nun die überraschende Wende. Die Pläne wurden auf Eis gelegt.


Bangkok, 21. September 2019
Tageszeitungen, Soziale Netzwerke und auch Thaizeit.de hatten mehrfach darüber berichtet: Die obligatorische Unfall- und Krankenversicherung für Touristen sollte Ende diesen Jahres eingeführt werden!
Dies hatte die Tourismusbehörde Mitte 2019 nach Absprache und in Kooperation mit dem Gesundheits- und Aussenministerium vorgeschlagen. Von einer Gebühr in Höhe von 100 Baht bei der Einreise war die Rede.
Damit sollten unvorhergesehene Krankenhausaufenthalte von verunfallten oder erkrankten Ausländern in Thailand sowie und unbezahlte Klinik-Rechnungen abgedeckt werden. Immerhin beliefen sich die Kosten laut Ministerium jährlich auf rund 300 Millionen Baht.

2014 und 2016 war das Thema schon einmal unter dem Stichwort "Touristen-Steuer" im Gespräch. Zunächst sollten 500 Baht erhoben werden (2014), dann 360 Baht (2016) und schließlich einigte man sich auf 100 Baht (aktuell ca. 3 € oder 3,25 CHF) - was für viele Thailand-Reisende auch gar kein Problem gewesen wäre. Auch unsere Leser empfanden dies nicht als "Angriff auf die Geldbörse" - so jedenfalls die Kommentare auf unserer Facebook-Seite nach der Veröffentlichung vom 28. Mai 2019

Ganz aktuell teilte nun Khun Chote Trachu - ein Sprecher des thailändischen Ministeriums für Tourismus und Sport - den nationalen und internationalen Medienvertretern überraschend mit, dass die Versicherung vorerst nicht mehr relevant sei und Thailand erst im Jahre 2020 oder gar zu einem anderen "geeigneteren Zeitpunkt in Zukunft" über dieses Thema nachdenken werde. Man befände sich derzeit in "einer schwierigen Phase", was nicht zuletzt auf den starken Baht, die schleppende Weltwirtschaft sowie den niedrigen Wert des Yuan zurück zu führen sei.
Man möchte nun keinesfalls die Reisenden mit einer "Zwangsversicherung" abschrecken.

P.S. Thaizeit rät: Unbedingt für Reiseschutz sorgen!



Gehen Sie trotzdem auf Nummer sicher, liebe Leser! Unabhängig von der oben beschriebenen Thematik empfehlen wir dringend, noch vor Ihrem Urlaub eine Reiseversicherung abzuschließen. (Foto rechts: obs/Allianz Global Assistance).
Ob Virusinfektion, ein Motorradunfall, Schlaganfall oder Herzinfarkt - die Liste der Krankheiten oder Unfälle ist lang und endet immer dann mit einem Drama, wenn der Betroffene nicht versichert ist. Die meisten Urlauber aus den deutschsprachigen Ländern haben zwar eine Basisversicherung, denn diese ist schließlich Pflicht in Deutschland und in der Schweiz. Doch Vieles wird am Ende leider doch nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Bitte lesen Sie also vor Reiseantritt das Kleingedruckte (NG)

Lesen Sie auch diesen interessanten Thaizeit-Bericht zum Thema:

>>> Reiseschutz für Thailand-Urlauber


Quelle: Thai Visa/Bangkok Biz News

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