BNH Hospital:

Smooth Disc Operation in Thailand

Julian Dindo, Finanzexperte aus Finnland und Beschäftigter bei der Firma Reuters Thailand, erlitt einen Bandscheibenvorfall zwischen seinen Halswirbeln. Heute, nach einer Operation im BNH Hospital Spine Centre, hat er sich wieder vollständig erholt.


Dr. Wicharn Yingsakmonkol, Leiter der Spine Clinic und weltweit renommierter Experte auf dem Gebiet von Wirbelsäulen-Operationen, führte unter Verwendung modernster Technik und neuester Verfahren eine totale Bandscheibenprothese (Total Disc Replacement TDR) an Herrn Dindo durch.
Kurz nachdem Julian Dindo und seine Frau Susanna vor eineinhalb Jahren nach Thailand gezogen sind, bemerkte Julian einen merkwürdigen Schmerz in Nacken und Schultern. Niemand konnte sich die Ursache erklären, darum ging Julian erstmal zur Massage. Als das jedoch nichts half suchte er einen Arzt auf, der ihm eine Hitzetherapie verschrieb – doch seine Probleme verschlimmerten sich. Um die Schmerzen zu ertragen griff Julian zu schmerzstillenden Mitteln und Schlaftabletten, seine Beschwerden stiegen jedoch weiter an. Schließlich wurde er an das BNH-Krankenhaus verwiesen, ein führendes Krankenhaus in Thailand.
„Als Julian zu uns kam, hatte er bereits einige Behandlungsansätze gegen die Schmerzen in seinem Nacken erhalten, die in die Schultern und Arme ausstrahlten“, erinnert sich Dr. Wicharn. „Neben der Schmerzen litt er zudem an Kraftlosigkeit in Schulter und Arm, in denen die Muskeln offensichtlich degeneriert waren.” Dr. Wicharn fand heraus, dass die Ursache Hernien in zwei Bandscheiben der Halswirbelsäule waren, die auf die Nerven drückten. Die Hernie der Bandscheibe übt bei der Ausstülpung Druck auf die Nerven aus, was folglich zu Schmerzen und anderen Symptomen im betroffenen Gebiet führt.

Neue Verfahren


„Normalerweise erkläre ich meinen Patienten, dass ihr Problem auf mehrere Arten gelöst werden kann. Der größte Unterschied zwischen den verschiedenen Methoden ist nicht die Schmerzlinderung, sondern das Leben danach“, erklärt Dr. Wicharn.
„Die traditionelle Operation, die jahrelang durchgeführt wurde, ist die Fusions-Operation („Fusion Operation”), bei der die Bandscheibe herausgeschnitten, ein Ersatzknochen aus der Hüfte entnommen und an diese Stelle der Bandscheibe gesetzt wird, bevor die Wirbelkörper mit einer starren Platte verbunden werden.” Nach der Operation verspürt der Patient keinerlei Schmerzen mehr und kann sich wieder bewegen. Allerdings wurde das Gelenk versteift, was zu Bewegungseinschränkungen führt. Desweiteren kommt es häufig zu Problemen in den angrenzenden Bandscheiben, da durch die Versteifung eine vermehrte Belastung auf sie ausgeübt wird.
„Die neueste Methode ist die sogenannte Artificial Disc Replacement. Hier entfernen wir die beschädigte Bandscheibe und ersetzen sie mit einer künstlichen, beweglichen Verbindung,” erklärt Dr. Wicharn. „Nach dieser Operation sind nicht nur die Schmerzen weg, sondern auch die Beweglichkeit ist wieder hergestellt. Fast so gut wie vor dem Problem.” Sobald der Patient aus der Narkose erwacht, kann er das Gelenk bewegen. Eine Bandscheiben-Prothese ist für den Bereich der Halswirbelsäule, den unteren Rücken und die Lendenwirbelsäule sehr praktisch. Der Boden der künstlichen Bandscheibe ist aus einem Material, in das der Knochen des Patienten hineinwachsen kann. Binnen sechs Monaten wird sie zu einem integralen Bestandteil der Wirbelsäule. Diese operative Methode ist bereits seit zehn Jahren bekannt, die FDA in den USA hat sie für die Anwendung dort zugelassen. Dr. Wicharn, international führender und anerkannter Experte, praktiziert diese Methode nun seit zwei Jahren und ist ein Vorreiter dieser Art von Operationen in Thailand.

Die Qual der Wahl

„Ich war mir nicht sicher, welche Art der Operation ich wählen sollte”, erzählt Julian. „Nachdem Dr. Wicharn mir die operativen Möglichkeiten aufgezeigt hat, habe ich zwei Tage im Internet nachgeforscht, Freunde und Experten in der ganzen Welt angerufen. Dr. Wicharn sagte mir ständig, ich solle mich entspannen und abwarten, bis ich mir sicher bin, was ich tue. Er betonte, die Entscheidung läge letztendlich bei mir.” Dr. Wicharn erklärt wie wichtig es sei, eine positive Einstellung gegenüber der Operation zu entwickeln. Es beeinflusst den Erfolg, wenn der Patient angespannt ist, der Operation nicht traut oder sich einfach noch nicht bereit fühlt. „Manchmal überstürzen Patienten die Operation” sagt er. Sie wollen es hinter sich bringen. Ich rate ihnen jedoch, sich zu entspannen, ich möchte nicht, dass sie übereilt handeln.” Die Erfolgsrate von Dr. Wicharn ist beeindruckend: Sie beträgt nahezu 90 Prozent, bei 300 Wirbelsäulen-Operationen pro Jahr.

Sofortige Genesung

In Julians Fall war die Operation schnell vorüber, sie hat nur eineinhalb Stunden gedauert. Um an die Halswirbelsäule zu gelangen operiert der Arzt von der Seite des Halses aus. Dabei entfernt und ersetzt er die beschädigte Bandscheibe mit künstlichen, flexiblen Verbindungen. Der minimal invasive Eingriff hinterlässt nur eine kleine rötliche Narbe, die über die Zeit verblasst. „Wir operieren immer von vorne”, erklärt Dr. Wicharn. „Selbst im Falle von unteren Rückenbeschwerden (Lumbago) operieren wir von vorne über den Bauch. Der Patient kann anschließend aufstehen und sofort gehen”, fügt er hinzu. Auch Julian erholte sich sehr schnell. „Am nächsten Morgen hat es sich komisch angefühlt, ich konnte meinen Kopf ohne jegliche Schmerzen bewegen”, erinnert sich Julian. „Eine Woche lang habe ich eine weiche Nackenstütze getragen, das war aber auch schon alles. Nur einen Monat nach der Operation konnte ich wieder schwimmen und joggen. Dr. Wicharn hat mir nur geraten, kein Yoga zu machen. Das habe ich aber auch vorher ohnehin nicht getan”, scherzt er. Julians Operation wurde von der BUPA Versicherung übernommen, die Reuters für seine ausländischen Angestellten abschließt. „Alles lief wie geschmiert, ich habe noch nicht einmal eine Rechnung gesehen”, sagt Julian.

Von der Versicherung abgedeckt

Viele thailändische Versicherungen sind eher Lebensversicherungen als Krankenversicherungen. Deshalb decken viele Versicherungen solche Operationen nicht ab. Die Versicherten sollten daher zuerst überprüfen, ob denn die gesamte Behandlung abgedeckt wäre. Dr. Wicharn fügt hinzu, dass die Formulierung missverständlich und die jeweilige Police schwer zu verstehen sein kann. „Für eine Protese beispielsweise muss festgehalten sein, dass permanente und nicht permanente Körperteile durch die Versicherung abgedeckt sind”, erklärt er. „Das Genick ist zum Beispiel ein permanentes Körperteil, ein Arm oder Bein werden aber nicht als permanent angesehen. Es ist daher notwendig, sich von der Versicherung genau erklären zu lassen, was und was nicht inbegriffen ist.”

Gregers Moller, Übersetzung: Udo Kim, Iris Paludnik


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